Wirtschaftspolitik: Die Fortschrittsfeinde aus der SPD

Wirtschaftspolitik: Die Fortschrittsfeinde aus der SPD

Dass die Krise die Chance ist, jene zu belohnen, die besser wirtschaften als andere – das hat die SPD nicht verstanden. Die Sozialdemokraten haben sich statt dessen von der Partei des technischen Fortschritts in die Partei der „Technikfolgenabschätzung“ verwandelt.
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Berliner Modewoche (3): Schaut auf diese Mode!

Die Berliner Szene wurde oft belächelt. Seit dieser Woche nicht mehr: Mit der „Fashion Week“ und anderen Messen hat sich die Hauptstadt als Mode-Metropole etabliert.
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Wimbledon: Serena Williams lässt der Schwester keine Chance

Es dauerte nur knapp neunzig Minuten: Serena Williams besiegte im Wimbledon-Finale ihre Schwester Venus. Verlief der erste Satz noch ausgeglichen, dominierte die jüngere der Schwestern im zweiten Satz deutlich. 7:6, 6:2 hieß es am Ende für Serena.
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Achtung – FALSCHE ZÖLLNER

KOBLENZ – Ziemlich dreist: Mit gefälschtem Ausweis und überzeugendem Auftreten knöpft ein Gauner-Pärchen ahnungslosen Autofahrern zehntausende Euro ab. Der deutsche Zoll warnt vor falschen «Kollegen»: Die Betrüger verfolgen Reisende mit einem dunklen Wagen in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und im Saarland und leiten sie mit einer Zoll-Anhalte-Kelle auf abgelegene Parkplätze. Dort behaupten die falschen Beamten, ein Mann und eine Frau, sie seien Zivilfahnder und hätten die Aufgabe, Bargeld von Fahrern einzuziehen, die aus Luxemburg kommen. Bisher sind bereits vier derartiger Fälle bekannt, bei denen Reisenden insgesamt 60´000 Euro (91´300 Franken) abgenommen wurden. Für das empfangene Bargeld stelle der Mann, ein angeblicher «Herr Vogel», eine Quittung aus. Den Reisenden wird erklärt, sie könnten das Geld am nächsten Tag bei Zolldienststellen wieder abholen. Der Betrüger weise sich mit einem Dienstausweis des Hauptzollamtes Trier aus, welches 2002 aufgelöst wurde. Nach Angaben des Zolls gibt es tatsächlich regelmässig Bargeldkontrollen im deutschen Grenzraum zu Luxemburg. Damit soll Geldwäsche bekämpft und die Finanzierung terroristischer Vereinigungen verhindert werden. Quelle: Blick (SDA/num)

Formel 1: Ecclestone lobt Hitler

Bernie Ecclestone, 78 Jahre alter Vermarkter der Formel 1, hat Adolf Hitler für dessen Durchsetzungsvermögen gelobt. In einem Gespräch mit der britischen Tageszeitung „The Times“ sagte er, dass Hitler viele Menschen befehligt habe und in der Lage gewesen sei, „Dinge zu erledigen“.
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FBI veröffentlicht Protokolle von Hussein-Verhören

Zweieinhalb Jahre nach der Hinrichtung des früheren irakischen Machthabers Saddam Hussein hat das FBI Protokolle der Vernehmungen veröffentlicht. Laut den Aufzeichnungen von 27 Verhören und Gesprächen zwischen Jänner und Juni 2004 in einem US-Gefangenlager nahe Bagdad sagte Saddam Hussein aus, das Versteck, in dem er im Dezember 2003 von US-Truppen gefasst wurde, habe er schon einmal 1959 nach seiner Beteiligung an einem gescheiterten Staatsstreich benützt. Die Bilder des gefassten Ex-Machthabers mit zotteligen Haaren und langem, grauem Bart waren um die Welt gegangen. Er hatte sich in einem Keller südlich von Tikrit versteckt gehalten. Nach eigenen Aussagen war Saddam Hussein erst ein oder zwei Tage nach dem US-Einmarsch in Bagdad am 9. April aus der irakischen Hauptstadt geflohen. Er habe sich nach und nach von seinen Leibwächtern getrennt, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Die FBI-Ermittler fragten ihren prominenten Gefangenen auch, was an den Gerüchten dran sei, wonach er während seiner Herrschaft Doppelgänger eingesetzt habe. “Das ist Kino, nicht die Realität”, antwortete Saddam Hussein den Aufzeichnungen zufolge lachend. Die meisten Vernehmungen wurden von dem FBI-Agenten George Piro geführt. Zum Einsatz von Chemiewaffen gegen sein eigenes Volk und den Iran wollte sich Saddam Hussein den Dokumenten zufolge nicht äußern. “Ich werde mich nicht in so eine technische Debatte drängen lassen”, sagte er demnach. Er gestand Fehler in seiner Haltung zu Fragen der UNO nach Massenvernichtungswaffen im Irak ein, versicherte aber, dass sein Land die UNO-Resolution zur Entwaffnung nach dem Golfkrieg von 1991 umgesetzt habe. “Wenn ich diese Waffen gehabt hätte, glauben Sie, dass ich die US-Truppen in Kuwait hätte bleiben lassen, ohne sie anzugreifen?”, fragte der Ex-Machthaber in einem Verhör. Hussein: Iran gefährlicher als die USA Zugleich versicherte Saddam Hussein, er sei zwar gegen Washingtons Politik gewesen, habe aber nicht in den USA, sondern im Iran die größte Bedrohung für den Irak gesehen. Teheran habe er glauben machen wollen, dass er über Massenvernichtungswaffen verfügt. Saddam Hussein wurde am 30. Dezember 2006 gehenkt, nachdem ihn ein irakisches Sondertribunal zuvor wegen eines Massakers an schiitischen Zivilisten zum Tode durch den Strang verurteilt hatte. Quelle: Krone

Hausverlosung in Griechenland – Traumhaft schöne Villa sucht neue/n Besitzer/in

Verlosung meiner Traumvilla am Meer in Griechenland ist gestartet. Willkommen im Land der Götter! Bilder wie aus einem Ferienprospekt – die erste Hausverlosung in Griechenland, genauer gesagt auf den Peloponnes, erweckt sofort Urlaubsträume. Mit 111 Euro kann man sich diesem Traum näher bringen. Seit kurzem steht die Villa nahe bei Kyparissia, zur Verlosung – allem Aberglauben zum Trotz geht es hier um Glück! Der/die glückliche Gewinner/in wird stolze/r Besitzer/in einer Ferienresidenz mit 300 qm Wohnfläche auf einem ca. 4000 qm großen Grundstück am Meer inklusive Pool, Gartenanlage, Gästehaus und vielem mehr. Auf der eigens eingerichteten Homepage http://www.dreamvilla-greece.eu und http://www.youtube.com/watch?v=8qhYdOcyMs4 findet man nicht nur ausführliche Informationen über das Objekt und die Verlosungsbedingungen, man kann sogar einen virtuellen Rundgang machen und spürt dabei fast die Sonnenstrahlen auf der Haut. Insgesamt werden nur 11.110 Lose zum Einzelpreis von 111,- Euro ausgegeben. Für die/den Gewinner/in fallen keine weiteren Kosten an – bis zur notariellen Vertragsausfertigung wird alles vom Veranstalter übernommen. Im Gewinn enthalten ist außerdem noch ein Freiticket nach Athen zur notariellen Beurkundung. Kontakt: Veronika Burkert, eMail:DOMICILinGREECE@aol.com * NEU Eröffnung Golfplatz 2010 in GR-Romanos (50KM)

Der AUA-Poker geht in die letzte Runde

Mehr als 80 Prozent der Forderungen der EU-Kommission sind erfüllt. Lufthansa hat bereits Zugeständnisse gemacht. Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber und EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes pokern bis zuletzt um die Auflagen für die Übernahme der AUA. Der deutsche Airline-Riese hat der ob ihrer Härte “Nickel Neelie” genannten Kommissarin bereits weitreichende Zugeständnisse gemacht. Mehr als 80 Prozent der Wünsche der Kommission sind erfüllt. Mayrhuber hat für die Genehmigung der 500 Millionen Euro Staatshilfe eine generelle Kürzung der Kapazitäten um 15 Prozent zugesagt. Zehn Prozent ihrer Kapazitäten hat die AUA inzwischen selbst durch Streckenstreichungen und die Reduzierung von Frequenzen herunter gefahren. Etliche Strecken werden ausgedünnt, wobei die Kommission zur Feststellung der Marktmacht auch die Lufthansa-Töchter Swiss und Brussels hinzurechnet. Nur über einen Punkt konnten sich Mayrhuber und Kroes bis dato nicht einigen. Die Kommissarin will, dass fünf Slots – Zeitfenster für Start und Landung – in Frankfurt und Genf an Mitbewerber abgegeben werden. Wobei der Lufthansa Frankfurt, die mit mehr als 441.000 Passagieren (2008) aufkommensstärkste Destination ab Wien, wesentlich wichtiger ist als Genf mit rund 70.000 Fluggästen. Frankfurt wird von AUA und Lufthansa 9-mal täglich angeflogen. In der vertieften Prüfung wird jetzt nur noch über diesen Punkt weitergestritten. » Kommentar: Ausreizen “Keine Lappalie” “Wir haben sehr viele Zugeständnisse gemacht. Das kann aber keine Einbahnstraße sein, irgendwann ist der Level erreicht. Man muss nicht über jedes Stöckchen springen, das hingehalten wird”, heißt es bei der Lufthansa. Mit Verweis auf Konkurrent Niki Lauda. Der Chef der Billig-Airline NIKI füttert die Kommission eifrig mit Gegen-Argumenten. “Wir sollen offenbar Lauda alle Strecken auf dem Silbertablett präsentieren, damit er sich wie im Supermarkt die Slots nur noch aussuchen muss”, tönt es verärgert aus Frankfurt. Von Wien nach München sei NIKI mittlerweile fast schon stärker als Lufthansa-AUA. Außerdem weist man darauf hin, dass üblicherweise in der vertieften Prüfung weniger Zugeständnisse gemacht werden als am Anfang des Verfahrens. Die österreichische Regierung wird aufgefordert, sich nicht von der EU “einlullen” zu lassen, sondern sich in Brüssel für den Deal stark zu machen. Der offene Punkt sei “keine Lappalie”. Quelle: KURIER

Fall Pechstein: Entschuldigung – aber nicht für Doping

Am Samstagmittag meldete sich Claudia Pechstein auf ihrer Homepage erstmals selbst zu Wort. Der Text trägt die Überschrift “ich habe nicht gedopt!”. Dennoch räumt sie darin Fehler ein, beschuldigt aber auch den Eislauf-Weltverband leichtfertig ihre “Ehre” ruiniert zu haben. Sie habe die Öffentlichkeit und ihre Fans belogen, schreibt Pechstein. Und das bedauere sie. “Ja, ich habe mir tatsächlich etwas vorzuwerfen. Und zwar, dass ich mich auf den ‘Kuhhandel’ der ISU eingelassen habe.” Der Eislauf-Weltverband ISU (steht für: Internationale Eislaufunion) habe ihr demnach während der Mehrkampf-WM in Hamar ein zweifelhaftes Angebot unterbreitet: “Wenn ich mich krankmelde, dann werden wir die Öffentlichkeit nicht informieren”, schreibt die fünffache Olympiasiegerin, die am Freitag des Blutdopings beschuldigt und für zwei Jahre gesperrt worden ist. In der Nacht zum 8. Februar 2009 waren bei Pechstein erhöhte Retikulozytenwerte festgestellt worden. Als man Pechstein die Nachricht überbrachte, habe ihr der Verband Pechstein zufolge vorgeschlagen, die Angelegenheit in aller Ruhe zu klären. Diese Stillschweigensvereinbarung bereut Pechstein nun: “Meine Angst, öffentlich des Dopings beschuldigt zu werden und die Hoffnung, die Angelegenheit ohne Aufsehen klären zu können, waren stärker als mein Verlangen es heraus zu schreien, unschuldig des Dopings bezichtigt zu werden.” Heute wisse sie, dass es ein Fehler war, Fans und Öffentlichkeit zu belügen. “Dafür möchte ich mich entschuldigen”, sagt sie. Immer neue Ausreden ließ sie sich einfallen: Im Februar musste eine angebliche Erkältung herhalten, um das Fehlen bei der WM zu entschuldigen. Anschließend waren ein hartnäckiger Virus und zu guter Letzt der daraus angeblich resultierende Trainingsrückstand die Ausreden für das Auslassen der restlichen Saisonwettkämpfe. “Das alles hat wehgetan”, sagt Pechstein. Aber für sie und ihr Team seien das unumgängliche “Notlügen” gewesen, “verbunden mit der Hoffnung, vor einem objektiven ISU-Gericht, die öffentliche, unbegründete Dopingdiskussion abwenden zu können”. Pechstein verweist darauf, dass es in ihrer rund 18-jährigen Karriere nicht einen einzigen positiven Dopingbefund gegeben habe. Etliche Male sei sie getestet worden – “alle negativ!” Weder in ihrem Blut noch in ihrem Urin seien jemals verbotene Substanzen gefunden worden. Die Erklärung dafür sei ganz einfach: “Weil ich nie etwas Verbotenes genommen habe, mir nie Fremd-oder Eigenblut zugeführt habe, kurz: nie gedopt habe!”, so Pechstein. Für die anormalen Retikulozytenwerte, die ihrem Blut gemessen worden sind, führt sie einige Erklärungen an. Mögliche Ursachen könnten auch in einer Krankheit oder Anomalie des Blutes liegen. Sie habe sich auch bereit erklärt, sich auf mögliche Anomalien untersuchen zu lassen – und auch ein mehrwöchiges Screening sämtlicher Blutwerte und EPO-Tests habe sie freiwillig angeboten. Der Eislauf-Weltverband ISU habe dieses Angebot aber “leider ignoriert”. Pechstein bietet nun an, diese Untersuchungen auf eigene Faust dennoch zu machen. Schließlich möchte sie selbst “nur zu gerne wissen, warum ich solche anormalen Blutwerte aufweisen kann, ohne mich gedopt zu haben.” Pechstein fürchtet, dass der Weltverband ihre Karriere und Reputation beschädigt habe, einen Rest Hoffnung, dass sich die Angelegenheit noch zum Guten wende, habe sie allerdings noch. Anders als der Weltverband hat sich Pechsteins nationaler Verband, die DESG, hinter die Sportlerin gestellt. “Bis zur rechtskräftigen Verurteilung” gehe man von ihrer Unschuld aus, heißt es in einer vom Verbandspräsidenten Gerd Heinze unterzeichneten Erklärung. Unabhängige Experten verweisen hingegen auf die hohe Dopinganfälligkeit ihrer Sportart. Ähnlich wie im Radsport oder der Leichtathletik komme es stark auf Kraft und Ausdauer an. Der Verdacht gegen Pechstein überrasche ihn nicht, sagte der ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt. Sie habe zuletzt “auffällige Leistungssprünge” gehabt. Quelle: tagesspiegel.de

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