VfL Wolfsburg: Costa-Wechsel geplatzt
Posted July 30th, 2009 byVfL Wolfsburg: Costa-Wechsel geplatzt
Der Wechsel von Ricardo Costa vom VfL Wolfsburg zu Real Saragossa ist geplatzt. Der portugiesische Innenverteidiger habe sich mit dem Club aus der spanischen Primera Division nicht auf einen Vertragsabschluss einigen können, teilte der deutsche Fußball- Meister am Mittwoch mit. Costa hatte das Trainingslager des VfL in Österreich am vergangenen Sonntag verlassen, um sich mit Real zu einigen. Nunmehr wird er am Donnerstag in Wolfsburg zurückerwartet. Costa hat bei dem Fußball-Bundesligisten noch einen bis zum 30. Juni 2010 datierten Vertrag. Quelle: Transfermarkt.de
14-jährige rettet zwei Geschwister aus Flammen
Belgrad (dpa) – Ein 14-jähriges Mädchen hat zwei Geschwister aus einem brennenden Wohnhaus in Südserbien gerettet. Iva trug zuerst ihre acht Monate alte Schwester auf das Dach des sechsstöckigen Gebäudes und brachte dann auch ihre neunjährige andere Schwester in Sicherheit, berichten lokale Zeitungen. Die Feuerwehr rettete die Kinder vom Dach. In einer Wohnung, in der viel Altpapier lagerte, war der Brand ausgebrochen. In den Flammen starb der 50-jährige Wohnungsbesitzer. Quelle: welt.de
Hamburger SV mit Problemen vor Millionenspiel
Mit der Verpflichtung von David Rozehnal sind die Kaderplanungen für die kommende Saison beim HSV abgeschlossen. Aber vor dem Pflichtspiel-Auftakt in der Europa League gegen Randers plagen Trainer Bruno Labbadia große Personalprobleme. Aber in der Managersuche scheint sich ein Ende anzubahnen. Hinter der Glasfassade der Haupttribüne zelebrierten sie ihre Lockerheit. Nach und nach trudelten die Spieler des FC Randers ein, um sich per Videoanalyse auf das Europa-League-Spiel gegen den Hamburger SV einzustimmen. Als dann auch noch ein Tablett mit Käsebrötchen gereicht wurde, applaudierten die Kicker aus der 94.000 Einwohner zählenden Hafenstadt in Dänemark derart frenetisch, als würden sie sonst nur Wasser und Brot zur Vorbereitung auf wegweisende Spiele bekommen. Wenige Meter von den Seinen entfernt saß John Jensen. Er blickte auf das leere Spielfeld des Essexparks und gab erste Hinweise darauf, was seiner Mannschaft im Duell mit dem Rivalen aus Hamburg blühen könnte. „Der HSV“, sagte der Trainer, „ist eine der drei besten Mannschaften der Fußball-Bundesliga. Jeder meiner Spieler muss 100 Prozent geben. Wenn es nur einem nicht gelingt, verlieren wir ganz groß.“ Jensen, der zwischen 1988 und 1990 recht erfolglos für den Hamburger SV gespielt hatte, wäre aber wohl kaum ein anerkannter Fachmann, wenn er nicht auch über Motivationstricks verfügen würde. Also sprach er danach den Satz, der deutschen Fans noch immer Ohrenschmerzen bereitet. „Seit der EM 1992 wissen wir Dänen, dass im Fußball alles möglich ist.“ Damals hatten Jensen und Co. Deutschland im Finale 2:0 besiegt, der heutige Randers-Trainer erzielte ein Tor und erwarb sich mit den Kollegen Heldenstatus in Dänemark. Mit dem kleinen FC Randers will er in der dritten Qualifikationsrunde heute Abend (20.30 Uhr) einen neuen Coup landen. Und die Voraussetzungen dafür stehen gar nicht schlecht, denn die Hamburger trafen am Mittwoch mit allerlei Sorgen an Dänemarks Ostküste ein. Trotz namhafter Zukäufe und Investitionen von 25 Millionen Euro droht die personelle Lage die hehren Ziele der Klubführung zu torpedieren. Marcus Berg, mit neun Millionen Euro teuerster Zugang der Vereinsgeschichte, ist körperlich noch nicht fit und trat die Reise gar nicht erst an. Am Abend vor dem Abflug meldete sich auch noch der zweitteuerste HSV-Einkauf, Eljero Elia (8,5 Millionen Euro), mit einer Patellasehnendehnung und einer Knieprellung ab. Er muss drei Wochen pausieren. Kaderplanung abgeschlossen Im Millionenspiel – der HSV plant fest mit den Einnahmen aus der Europa League – müssen es also die Etablierten richten. Mladen Petric und Paolo Guerrero im Sturm, Piotr Trochowski im Mittelfeld, Joris Mathijsen in der Abwehr und Frank Rost im Tor sind gegen den derzeitigen Tabellenletzten der dänischen Liga gefordert. „Für Randers werden die Spiele die Duelle des Jahres. Die werden hoch motiviert sein, aber wir wollen und müssen weiterkommen“, sagte HSV-Trainer Bruno Labbadia. Die erste Pflichtspielaufgabe nach vierwöchiger Vorbereitung geht der aus Leverkusen gekommene Übungsleiter auch deshalb optimistisch an, weil ihm unmittelbar vor der Abreise noch der größte Wunsch erfüllt wurde. Für fünf Millionen Euro verpflichtete der HSV im vorerst letzten finanziellen Kraftakt den tschechischen Nationalspieler David Rozehnal (29). Der Innenverteidiger kommt von Lazio Rom, absolvierte am Dienstag den Medizincheck und unterschrieb danach einen Dreijahresvertrag bei den Hanseaten. Seine Verpflichtung war nötig geworden, weil sich der Brasilianer Alex Silva im ersten Testspiel das Kreuzband gerissen hatte und sechs Monate ausfällt. „Mit Rozehnal ist unsere Kaderplanung abgeschlossen, und wir sind den Möglichkeiten entsprechend gut aufgestellt“, sagte Labbadia, der den Tschechen in Randers aber noch nicht einsetzen kann. Signalwirkung könnte die Verpflichtung Rozehnals auch abseits des Feldes haben. Vereinsmanager Bernd Wehmeyer sammelte Pluspunkte, weil er in zähen Verhandlungen mit Lazio-Präsident Claudio Lotito die Oberhand behielt. Die Hartnäckigkeit, so meinen viele im HSV-Aufsichtsrat, befähigt ihn zu Höherem. Wehmeyer könnte demnach die Rolle des demissionierten Sportdirektors Dietmar Beiersdorfer einnehmen. Als ehemaliger HSV-Spieler und Europapokalsieger von 1983 verfügt Wehmeyer zudem über den nötigen Stallgeruch – anders etwa als der gleichsam gehandelte Stefan Reuter. Der Franke tritt zwar smart auf, doch im Aufsichtsrat sind offenbar Zweifel gewachsen, ob er tatsächlich ein Korrektiv für den mächtigen Vorstandsboss Bernd Hoffmann sein kann. „Bis Mitte August“, sagt Aufsichtsratschef Horst Becker, „wollen wir die Suche abschließen.“ Quelle: welt.de
Steffen locker im WM-Halbfinale über 100 Meter Freistil
Rom (dpa) – Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen hat bei der Schwimm-WM in Rom locker das Halbfinale erreicht. Die 25-jährige Berlinerin begnügte im Vorlauf als Gesamt-Vierte mit 53,62 Sekunden. Steffen war am Sonntag als Startschwimmerin der 4×100-Meter-Staffel Weltrekord geschwommen. Auch Daniela Schreiber aus Halle kam weiter. Das Halbfinale findet heute Abend, der Endlauf morgen statt. Quelle: welt.de
Audi-Cup: FC Bayern besiegt Mailand 4:1 – Finale gegen ManU
Der FC Bayern München hat Trainer Louis van Gaal ein perfektes Heim-Debüt beschert und das Finale beim Audi-Cup erreicht. Der deutsche Fußball-Rekordmeister gewann gegen den AC Mailand verdient mit 4:1 (1:0). Vor 61 000 Zuschauern in der heimischen Arena waren Thomas Müller (12./90. Minute), Bastian Schweinsteiger (79.) und Saer Sene (89.) die Torschützen für die Münchner, die vier Tage vor dem Pflichtspiel-Auftakt im Pokal in guter Frühform sind. Für Milan verkürzte Andrea Pirlo (81.). Im Endspiel trifft das neu formierte Bayern-Team auf Manchester United, das die Boca Juniors Buenos Aires mit 2:1 (2:0) besiegte. Bei seinem ersten Spiel in der Allianz Arena durfte Bayern-Coach van Gaal schon früh jubeln. Ronaldinho, der beim Stelldichein der Weltstars anders als Manchesters Wayne Rooney oder Bocas Riquelme eine schlechte Figur abgab, vertändelte den Ball gegen José Sosa. Nach Doppelpass mit Hamit Altintop spielte der Argentinier den Ball vor das Milan-Tor. Müller, der für den erkrankten Miroslav Klose neben Mario Gomez stürmte, verwandelte eiskalt zum 1:0. Auch ohne seine Stars Franck Ribéry und Luca Toni, die am Vorabend des Testspiels beim Sommerfest eines Edel-Italiener auf Party-Fotos glänzten, waren die Münchner dank eines streckenweise feinen Passspiels die dominantere Elf. Im Abschluss fehlte den Gastgebern, allen voran Gomez (5./17./20./41.), dagegen das Schussglück. Dennoch hielt dies die 61 000 Zuschauer nicht von der La Ola-Welle ab. Während das Turnier zum 100. Geburtstag des Bayern-Sponsors für die Münchner die Generalprobe vor dem DFB-Pokalspiel beim Sechstligisten SpVgg Neckarelz ist, stehen die Italiener nach einer USA-Tour noch am Anfang ihrer Vorbereitung. Entsprechend müde wirkten sie auch nach dem Seitenwechsel, als Gomez (56.) am Außenpfosten scheiterte. Besser machten es Schweinsteiger mit einem Distanzschuss und Pirlo per Freistoß, bei dem Jörg Butt schlecht aussah. Im ersten Spiel des Abends hatte der englische Meister ManU viele Asse geschont und ohne seinen verkauften Superstar Cristiano Ronaldo gegen die Boca Juniors nicht durchgehend überzeugt. Anderson (23.) und Luis Antonio Valencia (42.) trafen für den Champions-League- Sieger von 2008, für die Argentinier verkürzte Insua (55.) zum 1:2. Quelle: sueddeutsche online