Verteidigung: Rechnen mit Kürzungen
Posted October 6th, 2009 byVerteidigung: Rechnen mit Kürzungen
Bekommen Soldaten mehr Rechtssicherheit bei Auslandseinsätzen? Was wird aus der Wehrpflicht? Welche Rüstungsprojekte kippt die FDP? Teil 1 unserer Serie über Knackpunkte der neuen Koalition: Die Verteidigungspolitik.
Sozialpolitik der FDP: Die gedeckelte Hilfe
Bremen: Mertesacker denkt über Wechsel nach
Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker von DFB-Pokalsieger Werder Bremen liebäugelt auf lange Sicht mit einem Wechsel ins Ausland. “So viele deutsche Spieler spielen nicht in anderen Ligen. Ein Engagement im Ausland ist sehr reizvoll. Ich würde mich dort gerne beweisen”, sagte der 25-Jährige dem “Kicker”. An Werder ist Mertesacker noch bis zum 30. Juni 2012 gebunden. Ob er sich einen Wechsel vor Ablauf des Vertrages vorstellen könne, ließ der Innenverteidiger offen. “Viel hängt von der Entwicklung ab, ob sich Werder wieder für die Königsklasse qualifiziert. In diesem Fall wäre der Klub wirtschaftlich unabhängiger und nicht so sehr auf Transfererlöse angewiesen”, meinte Mertesacker und gab sich zuversichtlich, seine Ziele mit den Bremern erreichen zu können. “Ich will mit Werder Bremen immer Champions League spielen. Die Europa League reicht mir bei weitem nicht. Damit gebe ich mich auf Dauer einfach nicht zufrieden.” Erwartung an Özil drosseln Im Bezug auf die Nationalmannschaft, mit der er am kommenden Samstag in Moskau gegen Russland das wohl entscheidende WM-Qualifikationsspiel bestreiten wird, warnte Mertesacker vor einer zu großen Erwartungshaltung an seinen Bremer Mannschaftskameraden Mesut Özil. “Mesut ist noch nicht der neue Spielmacher, schon gar nicht der neue Heilsbringer. Solche Lobesarien bringen uns und ihn vor allem nicht weiter”, meinte Mertesacker. Özil müsse sich vor allem seine Unbekümmertheit bewahren, die ihn zu dem gemacht hat, was er ist. Quelle: SPOX.com
Amerika: Streit über Afghanistan verschärft sich
Sowohl in Washington als auch in London wird die Debatte über den Einsatz in Afghanistan immer schärfer geführt. In Amerika prägen politische und persönliche Feindseligkeiten die Debatte.
Fecht-WM: Zweckgemeinschaft der Konkurrenten
Von Natur aus sind Fechter Einzelkämpfer. In den Mannschaftswettbewerben müssen sich Konkurrenten zusammenraufen. Der Lohn kann viermal so große Freude sein – wie bei den deutschen Florettherren am Dienstag.
Schätzerkreis: Den Krankenkassen fehlen 7,45 Milliarden Euro
Millionen von Kassenpatienten müssen sich 2010 auf Zusatzbeiträge einstellen: Den Krankenkassen fehlt im kommenden Jahr die Rekordsumme von 7,45 Milliarden Euro, wie die offizielle Schätzung von Regierung und Krankenkassen am Dienstag ergab. Mitten in den Koalitionsverhandlungen steht die künftige Regierung damit bereits heftig unter Druck.
DFB: Kunstrasen keine Ausrede mehr!
Vor dem entscheidenden Spiel gegen Russland bewegt zunächst ein Thema die Experten rund um die Nationalmannschaft: Der Kunstrasen im Moskauer Luzhniki-Stadion. Doch Bundestrainer Jogi Löw selbst möchte das Thema nicht zu hoch hängen, auch im Falle einer Niederlage darf der Untergrund “kein Alibi sein.” Ein Bundesliga-Club kennt das Thema schon: Der FC Bayern hatte am 22. November 2006 in der Champions League bei Spartak Moskau auf Kunstrasen gespielt. Münchens Coach Felix Magath schimpfte damals vor der Partie über “einen außergewöhnlichen Vorteil” für Spartak und trat gegen die UEFA nach: “Es ist eine Unverschämtheit, dass der Verband einen solchen Belag auf diesem Niveau zulässt.” Nach dem 2:2 beklagte sich freilich keiner mehr. Das war auch so, nachdem England vor der EM 2008 in der russischen Hauptstadt mit 1:2 unterlag. Obwohl die Presse auf der Insel vor dem Anpfiff eine regelrechte Hysterie angezettelt hatte. Vor dem Länderspiel in Moskau schüttelt Magath “über die FIFA den Kopf”. Der Schalker Trainer spricht von Wettbewerbsverzerrung. Doch Christian Heidel, als Manager des FSV Mainz 05 Gastgeber für das DFB-Team, hält den Ball flach: “Es gibt so viele Pessimisten, weil da auf Kunstrasen gespielt wird. Mir wird viel zu viel über den Kunstrasen erzählt, ich glaube nicht, dass sich das groß auswirken wird.” Kunstrasen keine Ausrede Auch die deutschen Stürmer wollen keine Wissenschaft daraus machen. “In Salzburg habe ich mal darauf gespielt, da habe ich keinen großen Unterschied erkannt”, erklärte Mario Gomez. Und Lukas Podolski meinte: “Das wird natürlich nicht dasselbe sein wie auf einem normalen Rasen, aber für mich keine Ausrede. Wir haben genug Zeit, uns darauf vorzubereiten, und daher ist es kein Vor- oder Nachteil für eine Mannschaft.” Fünfmal will Löw zu Übungseinheiten auf den Nebenplatz des Bruchwegstadions bitten. So groß, betonte Russlands Nationaltrainer Guus Hiddink, sei der Heimvorteil gar nicht. “Ich bevorzuge auch Natur-Rasen. Aber die Deutschen trainieren ja in Mainz auch auf Kunstrasen”, sagte der Niederländer, in dessen Heimat auch Meisterschaftsspiele darauf ausgetragen werden, in der Bild am Sonntag. Quelle: sportal.de
Aktienbörsen: Dax wieder über 5600 Punkten
Die Hoffnung auf eine Konjunkturerholung und einen guten Start in die amerikanische Bilanzsaison hat am Dienstag die Kurse an den europäischen Aktienbörsen in die Höhe getrieben.
1. Bundesliga: Mainz – Hoffenheim (2:1)
Hoffenheim 2:1 (2:0)Kaum war die Siegesserie beendet, bekam die heile Welt bei 1899 Hoffenheim wieder Risse.”Es ist ein schmaler Grat zwischen Überheblichkeit und Selbstbewusstsein”, sagte Torwart Timo Hildebrand nach dem 1:2 (0:2) beim Aufsteiger FSV Mainz 05 und nahm seine Kollegen im Anschluss an die erste Pleite nach zuvor fünf Pflichtspiel-Erfolgen ins Visier: “Man darf gegen eine bessere Mannschaft verlieren, aber nicht gegen eine leidenschaftlichere.”Dass die Leidenschaft der spielerisch klar unterlegenen Mainzer zum Erfolg ausreichte, brachte auch Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick auf die Palme.”Mir hat in der ersten halben Stunde kein Spieler gefallen. Obwohl wir dem Team der ganzen Woche über gesagt haben, dass es ein heißes Spiel wird, haben wir in der ersten Halbzeit nicht verstanden, um was es geht”, sagte er.Rangnick traf mit seiner Kritik ins Schwarze. Quelle: WELT Online Highlights
Hamburger SV: Hinrunde für Petric gelaufen
Die Personalsorgen von HSV-Trainer Bruno Labbadia werden immer größer. Nun steht fest, dass die Hanseaten bis zum Ende der Hinrunde auf Stürmer Mladen Petric verzichten müssen. Durch einen Tritt auf das rechte äußere Sprunggelenk hat sich Petric beim 3:1-Sieg bei Hertha BSC Berlin am Sonntag die Führung der sogenannten Peroneussehne gerissen. Eine Operation ist für Petric, der in dieser Spielzeit in acht Bundesligaspielen drei Tore erzielte und ein weiteres direkt vorbereitete, unumgänglich. Die Führung wird am Mittwoch während einer Operation vom Spezialisten Prof. Dr. Bernhard Segesser in Basel fixiert. “Mladen Petric wird dem HSV danach bis zum Ende der Hinrunde fehlen”, so HSV-Mannschaftsarzt Dr. Oliver Dierk. Nach dem Kreuzubandriss, den Angreifer Paolo Guerrero erlitten hat, ist es bereits die zweite schwere Verletzung eines HSV-Stürmers in dieser Saison. Nun ruhen die Hoffnungen vor allem auf Marcus Berg. “Wir haben immer Vertrauen in Marcus gehabt”, sagt Bruno Labbadia. Gegen die Bayern (1:0) hatte der Coach den Angreifer zunächst auf der Bank gelassen, nach seinem Doppelpack vom Donnerstag (4:2 gegen Hapoel Tel Aviv) durfte Berg auch in Berlin wieder von Anfang an ran, schlief beim ersten Gegentor, setzte aber beim zweiten und dritten HSV-Treffer die Hertha-Abwehr unter Druck. “Es liegen schwere Wochen hinter mir. Aber ich habe den Glauben nie verloren”, sagte der Schwede. Quelle: Kicker Online Foto: weltfussball.de