Praktiker rechnet 2009 mit anhaltend schwierigem Geschäft

Praktiker rechnet 2009 mit anhaltend schwierigem Geschäft

Die Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte AG stellt sich mit Blick auf die anhaltende Wirtschaftskrise auch in den kommenden Monaten auf ein schwieriges Geschäft ein. Der Vorstand macht zwar in einigen Ländern erste Anzeichen für das Erreichen des unteren Wendepunkts des Wirtschaftszyklusses aus, rechnet aber bis zum Jahresende nicht mit positiven Auswirkungen. Aus diesem Grund bekräftigte er am Mittwoch mit der Vorlage des Halbjahresergebnisses seinen bisherigen Ausblick und rechnet weiterhin mit einem moderaten Umsatzrückgang und einem positiven EBITA. Im Vorjahr hatte das Handelsunternehmen aus Kirkel einen Umsatz von 3,901 Mrd EUR und ein EBITA von 129,1 Mio EUR erreicht. Trotz dieser vom Markt erwarteten Zahlen sank der Kurs der Aktie zu Beginn des Handels um über 9%. “Eigentlich war da nichts Belastendes in den Zahlen”, sagte ein Marktteilnehmer. Zwar sei “nicht schön”, dass Praktiker weiterhin mit einem Umsatzrückgang rechnet, jedoch sei dies von den meisten Analysten einkalkuliert worden. Einige Händler hatten vor Aufnahme des Handels die Zahlen als positiv bezeichnet und damit gerechnet, dass sie den Markt leicht positiv stimmen werden. Das Ergebnis je Aktie sei besser als erwartet ausgefallen, sagten sie. “Positiv ist vor allem, dass, wie versprochen, das zweite Quartal die Verluste des ersten ausgeglichen haben”, sagte ein Marktteilnehmer. Gegen 10.30 Uhr zeigte sich die Aktie noch mit einem Minus von 6,56% auf 7,11 EUR. Mit der Entwicklung des zweiten Quartals zeigte sich der Vorstand zufrieden. Die Gruppe habe sich in dem schwierigen Marktumfeld durch eine deutliche Belebung des Geschäfts in Deutschland “gut behauptet”. Gleichwohl wurden erwartungsgemäß weder beim Umsatz noch beim Ergebnis die Vorjahreswerte erreicht. Der Umsatz fiel unter anderem wegen erheblicher negativer Währungseffekte um 2,8% auf 1,101 Mrd EUR, der EBITA um 14,8% auf 68,1 Mio EUR und das Ergebnis je Aktie um 37,9% auf 0,59 EUR. Im ersten Halbjahr reduzierten sich der Umsatz um 5,1% und das EBITA um 68%. Das Ergebnis je Aktie rutschte mit -0,05 EUR nach plus 0,54 EUR im Vorjahr ins Minus. Analysten zeigten sich von dieser Entwicklung nicht überrascht. Sie hatten entsprechende Rückgänge erwartet. Die Zahlen von Praktiker hätten die Konsenserwartung erfüllt, jedoch nicht den Prognosen der Credit Suisse entsprochen, hieß es aus dem Bankhaus. Auf flächenbereinigter Basis sei durch eine aggressive Preispolitik der Umsatz um 4,1% gestiegen, die Bruttomarge jedoch um 260 Basispunkte zurückgegangen. Ihren zurückhaltenden Blick auf die Aktie behalten die Analysten jedoch bei. Zu einer anderen Einschätzung kommt UniCredit. Praktiker habe mit den Zweitquartalszahlen bei Umsatz und Gewinn die eigenen und die Markterwartungen erfüllt, hieß es. Die Aktie halten die Analysten aber angesichts eines KGV auf Basis 2010 von 18,6 für überbewertet und sehen Abwärtspotenzial. Mit Verweis auf die Unsicherheit hinsichtlich der Konsumnachfrage im derzeit schwachen Konjunkturumfeld und des unvorteilhaften Trends bei den osteuropäischen Währungen hält die Bank an ihrer Verkaufsempfehlung fest. Vorstandsvorsitzender Wolfgang Werner nannte das operative Ergebnis im zweiten Quartal “eine gute Grundlage für eine weitere, angemessen positive Entwicklung der Ertragssituation in der zweiten Jahreshälfte”. Nach dem schwierigen ersten Quartal sei man “wieder auf einem vernünftigen Weg”. Währungsbereinigt, also bei unveränderten Wechselkursen, hätte das EBITA 72,6 Mio EUR betragen, sagte er. In Deutschland verbesserte sich der Umsatz um 2,9%. “Damit haben wir besser abgeschnitten als die Branche und Marktanteile gewonnen”, sagte Werner. Umsatztreiber war die Marke Praktiker mit einer preisaggressiven Marketingoffensive und einem neuen Gartenkonzept. Die Kurzarbeit ist mit Beginn des Monats Juni in allen deutschen Märkten beendet worden. Das internationale Geschäft litt dagegen noch massiv unter den Auswirkungen der weltweiten Rezession, die in einigen Auslandsmärkten außerhalb der Europäischen Währungsunion zu teilweise erheblichen Wechselkursabwertungen geführt haben. Der Umsatz sank hier um 16% auf 285,5 Mio EUR. Wechselkursbereinigt beträgt das Minus nur 5,8%. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Auslandsgeschäft nach wie vor extrem schwierig seien, seien auch “Lichtblicke” erkennbar, sagte der Vorstandsvorsitzende. Zum einen hätten sich die osteuropäischen Währungen zwischenzeitlich stabilisiert, zum anderen hätten sich die Umsatzrückgänge in Griechenland und der Türkei spürbar verlangsamt. Weiter verbessert hat der Konzern seine Finanzposition. “Wir haben immer gesagt, dass in diesem Jahr Ergebnis- und Liquiditätssicherung höchste Priorität haben. Dieser Anforderung an uns selbst sind wir gerecht geworden”, sagte der Vorstandsvorsitzende. Der Bestand an liquiden Mitteln habe mit 271,5 Mio EUR zur Jahresmitte ein “komfortables” Niveau erreicht. Insgesamt belaufe sich der finanzielle Spielraum einschließlich der nicht gezogenen Kreditlinien auf rund 500 Mio EUR. Gute Fortschritte sieht der Vorstand auch beim Abbau von Vorräten und bei der nachhaltigen Verbesserung des “working capital”. Die Nettoverschuldung sei gegenüber Ende 2008 nahezu unverändert geblieben. Quelle: Fokus online

Victory : Sieg um jeden Preis. Teil 1

Die dubiosen Geschäfte der Deutschen Bank. Victory, seit dem Gewonnenen Prozess von Josef Ackermann, Vorsitzinder der Deutschen Bank im Jahr 2006. kennt jeder die Bedeutung zweier zu einen V gespreizte Finger. Auch wenn es damals ein Missverständnis war und Josef Ackermann, dieses Victory-Zeichen nicht in Verbindung mit dem gewonnenen Prozess bringen wollte, seit dem ist aber das Victory-Zeichen ein synonym für Gier und Maßlosigkeit bei der Deutschen Bank.. Die Deutsche Bank ist eine der größten Bank der Welt. Trotzt der Finanzkrise konnte die Deutsche Bank im ersten Quartal 2009 ein Gewinn von 1,8 Milliarden Euro vor Steuern ausweisen. Doch wie wurde dieser Gewinn erwirtschaftet? Die Deutsche Bank bekennt sich öffentlich zum Klimaschutz und will so auch Gesellschaftliche Verantwortung zeigen. Doch die Realität sieht anders aus. Zu den größten Kunden der Deutschen Bank gehörten und gehören die größten Umweltverschmutzer und Menschenrechtsverletzern. Sie finanziert umstrittene Kohlekraftwerke wie zB. in Mainz.Wiesbaden. Strom aus Kohlekraftwerke gehört zu den Gesundheitsschädlichsten Arten Strom zu erzeugen. Andere Banken die ein größeres Umweltbewusstsein besitzen sind bereits aus der Finanzierung von Kohlekraftwerken ausgestiegen, nur die Deutsche Bank macht weiter und nimmt so die Umweltverschmutzung in Kauf. In Sachen Umweltschutz werden bei der Deutschen Bank gerne mal beide Augen zugedrückt wen sie ein großen Geschäft für sich wittert. So ist es bei der Unterstützung der Bergbau-und Energiekonzerne, Freeport aus dem USA; dem Goldproduzenten AngloGold Ashanti aus Südafrika; dem Französischen Atomkonzern Areva und dem Ölkonzern CNP/PetroChina. CNP/PetroChina fördert ein Großteil seines Erdöls in der Krisenprovinz Darfur im Sudan. Die Deutsche Bank beteiligte sich im Jahre 2005 mit der Ausgabe von Wertpapieren in Höhe von 2,4 Milliarden Dollar. Mit dem Einnahmen aus dem Ölgeschäft finanziert die Regierung von Sudan den Krieg in Darfur, dem mehr als 400.000 Menschen zum Opfer fielen. Viele Geldgeber sind dem Aufruf von Menschenrechtsorganisationen gefolgt nicht mehr in Darfur zu investieren, nur die Deutsche Bank nicht. Die Deutsche Bank und der Atomkonzern. Wie sieht es mit der Unterstützung des französischen Atomkonzern Areva aus? Areva hat seit den 70er-Jahren im Sahara-Staat Niger über 100.000 Tonnen Uran abgebaut. Die Arbeiter mussten lange Zeit ohne Atemschutzmasken und Schutzkleidung arbeiten. Der radioaktive Abraum wurde unter freiem Himmel gelagert so dass sich radioaktive Staubpartikel durch Wind weiträumig verteilt wurde. Die Strahlung der Gammastrahlen waren teilweise 15-mal höher als normal. Die folgen dieses skrupellosen Raubbaus sind vermehrte Erkrankungen an Leukämie,Lungen-und Nierenkrankheiten. Areva baute zwar Krankenhäuser in den Städten Arlit und Akout, wo sich Arbeiter und deren Familienmitglieder kostenlos behandeln dürfen, aber ihre Erkrankungen werden nicht mit dem Uranabbau in Verbindung gebracht, ihnen wird ohne eine genaue Diagnose einfach erzählt sie leiden an Malaria und Aids. Als Almoustapha Alhacen der Vizebürgermeister der Stadt Arlit, und Mitarbeiter von Areva, eine Bürgerinitiative gründete um bessere Arbeitsbedingungen zu fordern und sich an die Presse wandte wurde er kurzerhand entlassen mit der Begründung „ er schade den Interessen und dem Image des Konzerns. Monate später bekam Areva von der Deutschen Bank einen Kredit um den Abbau von Uran im Niger um das Dreifache zu steigern. Die Deutsche Bank und das Geschäft mit den Waffen. Uranmunition sind Geschosse die abgereichertes Uran enthalten, ein Abfallprodukt der Atomkraftwerke. Zum Einsatz kamen diese Waffen im Golfkrieg, im Kosovo und in Bosnien. Die Rate von Blindgängern die nicht explodieren ist bei dieser Waffe sehr hoch und verseucht auf Jahrzehnte das Grundwasser. Die folgen sind enorm hohe Krebsraten in der kontaminierten Region. Lieferanten dieser Waffen sind die Firmen GenCorp und General Dynamics. Die Deutsche Bank hatte keine Skrupel Anleihen dieser Firmen zu verkaufen. Die Deutsche Bank ist Anteilseigner der Firma Rheinmetall. Rheinmetall Hersteller und Lieferanten von Verlegesystemen, Wirksystemen und Sogenannte intelligente Submunition. Die neuste Konstruktion nennt sich „ Smart 155“ diese Waffe besitzt zwei Submunitionen und soll wenn sie in die Luft geschossen wird ihr Ziel selber finden und zwischen getarnten und ungetarnten Fahrzeugen unterscheiden können. Über die Bezeichnung dieser Waffe wird heftig Diskutiert. Nach einem Urteil des Landgerichtes München darf sie nicht als Streumunition bezeichnet werden. Wegen dieser Waffe wurde aber auf Druck der Konzerne das Oslo-Abkommen zur Ächtung von Streumunition abgeändert damit sie weiter verkauft werden kann. (Zu diesem Thema wird noch berichtet,Waffensysteme, Waffenhandel Teil 2 Der Fond DWS Investment GmbH der Deutschen Bank investiert in Rheinmetall und macht riesige gewinne. Noch ein kurzes Beispiel von Geschäften mit Umweltverschmutzern und Menschenrechtsverletzern. Die Deutsche Bank bewilligte dem Bergbauunternehmen Freeport eine Kreditlinie von 465 Millionen Dollar. Freeportt-McMoRan betreibt auf Papua die größte Goldmine der Welt. Täglich werden 238.000 Tonnen mit Quecksilber, Arsen und Cadmium verseuchter Abraum in die Flüsse entsorgt. Die Firma zahlt Schmiergelder damit sie Umwelt-gesetzte umgehen kann, allein die Armee soll von 1998 bis 2004 fast 20 Millionen Dollar erhalten haben. Die Flüsse sind vergiftet und auf einer Fläche von 230 Quadratkilometern stirbt der Urwald. Und auf einem Schild vor der zentrale der Deutschen Bank steht: „ Wie freuen uns grün „ Welch ein Hohn für eine vergiftete Umwelt. Dies sind nur einige wenige Beispiele wer die Geschäftspartner der Deutschen Bank sind. Die Deutsche Bank will eine Bank sein mit Gesellschaftlicher Verantwortung und rühmt sich ein Besonders großes Umweltbewusstsein zu haben. Doch wenn es um das große Geld geht hat die Deutsche Bank keinen Skrupel. Was ist schon eine zerstörte Umwelt und was sind schon 100.000 Todesopfer in Kriegen, wenn man Milliarden scheffeln kann. Um es mit dem Worten der Deutschen Bank zu sagen „ Peanuts „ Quellen: Greenpeace ; Dachverband der Kritischen Aktionäre e.V ; Taz; secarts.org ;Urgewald Teil 2 folgt demnächst.

Unwetterschäden auch bei Hannover und Osnabrück

Die Unwetterfront über Niedersachsen hat auch in der Region Hannover und im Kreis Osnabrück in der Nacht zum Mittwoch für Aufregung gesorgt. Wie die Polizei mitteilte, schlug ein Blitz in ein Wohnhaus in Lehrte (Region Hannover) ein und setzte die Heizungsanlage in Brand. Der Hauseigentümer löschte das Feuer selbst und verletzte sich dabei leicht. Das Haus blieb unbeschädigt. Im Kreis Osnabrück geriet der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Brand, nachdem ein Blitz in den Schornstein eingeschlagen war. Die Bewohner brachten sich rechtzeitig in Sicherheit. Es entstand ein Schaden von mehreren 10 000 Euro. Quelle: BILD.de

Fussball: FC Bayern – Immer in die Gasse

Mario Gomez mag keine Vergleiche mehr mit früher, die sind ihm zu platt. Diplomatisch formuliert er, dass die Welt des FC Bayern, seine neue, “noch ein Stück größer, schöner und besser” sei als die Welt des VfB Stuttgart, die bereits groß, schön und gut war. Man erlebt Gomez sehr entspannt in seinem neuen Kosmos, bester Laune lümmelt Deutschlands teuerster Stürmer der Geschichtsschreibung beim Pressemeeting im Sessel. Er war schon häufiger in Donaueschingen, auch Stuttgart nutzte die weitläufigen Rasenanlagen des Golfresorts Öschberghof für Sommertrainingslager. Neu sind für Gomez die Menschenmassen. Beim öffentlichen Training im Anton-Mall-Stadion nahmen fast 4000 Besucher amüsiert Notiz davon, wie der junge Holger Badstuber bei einer Kurzpassübung Gomez dort traf, wo es am meisten weh tut – im zentralen Mittelfeld seines muskulösen Stürmerkörpers, der dem FC Bayern soeben die famose Investition von 35 Millionen Euro wert war. “Kaum greifbare” Ablösesumme Gomez, 24, verdrängt Gedanken an diese “kaum greifbare” Summe, er empfindet sie weder als Ballast noch als Bonus. Denn Louis van Gaal, der prinzipienfeste neue Bayern-Trainer, “stellt nach Trainingseindrücken auf, nicht nach der Ablöse”, ahnt Gomez. Manager Uli Hoeneß hat das Festgeldkonto guten Gewissens angezapft, noch im Winter nannte er wegen der Finanzkrise einen Gomez-Kauf utopisch, jetzt spricht er vom “wichtigsten Transfer”. Gomez ist die Schlüsselfigur in der neuen Angriffsarchitektur der Bayern, sein Trikot mit Nummer 33 ein mutmaßlicher Fanshop-Bestseller. Der Schwabe soll sich einreihen in die Tradition populärer Bayern-Torjäger wie Elber, Makaay, Toni – wobei Luca Toni noch sehr gegenwärtig ist, ebenso die Kollegen Klose, Olic und Müller. Im straffen Ordnungsmuster van Gaals konkurrieren jene “fünf Stürmer um zwei Positionen”. Gomez lässt sich bei diesem Reizthema nicht locken: “Wir sind keine Rivalen, nur gemeinsam erreichen wir unsere Ziele”, sagt er in jenem höflichen Sprechblasendeutsch, das er sich für öffentliche Auftritte angeeignet hat. Dennoch wird auch in Donaueschingen diskutiert, ob der alte Held Toni, der wegen einer wunden Achillessehne erneut im Training fehlt, nicht besser doch in Ehren gehen sollte. Zugang Ivica Olic, immerhin, könnte wegen seiner wuseligen, laufintensiven Spielweise auf den linken Flügel ausweichen. Doch für eine eheähnliche Mittelstürmer-Partnerschaft könnten auch drei Arrivierte, Gomez/Klose/Toni, einer zu viel sein. Quelle: sueddeutsche online

Haben Sie schlecht geschlafen? Gewitter hielt heute Nacht viele Menschen wach!

22.07.09 – FULDA – Blitz an Blitz und Donnerschlag auf Donnerschlag: wie angekündigt hat sich heute Nacht gegen vier Uhr ein schweres Gewitter über der Region entladen. Dazu prasselte heftiger Regen gegen die Fensterscheiben – für viele Menschen das Ende der Nachtruhe. Weinende Kinder, jaulende Hunde und ängstliche Schlafgenossen machten das Wiedereinschlafen für manchen unmöglich. Nach einer morgendlichen Abkühlung soll es heute wieder sehr heiß und schwül mit Temperaturen bis 30 Grad werden. Heftige Gewitter ziehen von Westen her quer über Deutschland. Zunächst ist es noch recht sonnig. Nachmittags bilden sich nur ein paar Quellwolken, aus denen hier und da ein paar Schauer fallen können. Zum Nachmittag und Abend soll es wieder starke Gewitterneigung geben Für morgen dieselbe Prognose: Zunächst im Westen und Norden, später insbesondere auch im Osten und Süden, entladen sich teilweise sehr starke Gewitter. Die höchsten Temperaturen liegen zwischen 23 Grad im Nordwesten und schwül-heißen 32 Grad im Südosten. Der Schaukelsommer geht weiter – machen Sie das Beste draus….+++

Chemieunfall in Iserlohn: Großbrand in Sümmern

Iserlohn. Eine gewaltige Explosion hat am Mittwoch gegen 1.45 Uhr Sümmern erschüttert. Auf dem Gelände der Firma Weka sind bislang noch unbekannte Stoffe explodiert und haben in rasender Geschwindigkeit das gesamte Gelände in Brand gesetzt. Eine Person wird vermisst. Allerdings geht die Feuerwehr nicht mehr davon aus, den vermissten Mann in den Trümmern der Firma noch zu finden. “Das Firmengelände sieht aus, als habe eine Bombe dort eingeschlagen”, beschrieb Feuerwehrsprecher Detlef Rutsch das Szenario am frühen Morgen – und damit auch die Hoffnungslosigkeit, hier noch einen Überlebenden zu bergen. Bei dem Vermissten handelt es sich um einen von drei Weka-Mitarbeitern, die die Nachtschicht bestritten hatten. Die beiden anderen konnten sich noch rechtzeitig vor den Flammen retten. Insgesamt wurden acht weitere Personen durch Rauchgas leicht verletzt, von denen vier ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Das Feuer, das das gesamte Firmengelände nach der Explosion erfasst hatte, züngelte bis zu 70 Meter hoch in den Nachthimmel. Unmittelbar nachdem der Brand bei der Iserlohner Feuerwehr gemeldet wurde, hatte die Zentrale die höchstmögliche Alarmstufe ausgegeben. Alle in Iserlohn zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte wurden umgehend mobilisiert. Zusätzlich wurden Kräfte aus Hemer, Menden und Schwerte angefordert. Auch eine TUI-Einheit (Transport-Unfall-Information) der Werkfeuerwehr aus der chemischen Industrie im Rheinland ist später eingetroffen. Mehr als 200 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Von weiteren Feuerwehren aus der Umgebung wurden Tanklöschfahrzeuge und andere Gerätschaften angefordert, um den Großbrand zu bekämpfen. Wegen der enormen Hitzestrahlung und der Gefahr vor weiteren Explosionen war an eine direkte Brandbekämpfung jedoch anfangs nicht zu denken. Stattdessen hatte die Feuerwehr den Brand zunächst eingekreist und Löschfahrzeuge möglichst nah postiert, um ein Übergreifen des Feuers auf die umliegenden Gebäude zu verhindern. “Wir können nur noch versuchen, mit unseren Wasserwerfern von außen zu retten, was zu retten ist. Reinschicken können wir da niemanden mehr”, kommentierte Feuerwehrsprecher Detlef Rutsch die ersten Maßnahmen. Etwa eine Stunde nach Beginn des Feuers hielten aber auch die drei großen Weka-Außentanks mit Lösemitteln der Hitze nicht mehr stand. Innerhalb von 18 Minuten explodierten sie nacheinander, die Flammen schlugen weit mehr als 100 Meter in die Höhe. Der Feuerschein war dabei sogar in der Iserlohner Innenstadt wahrzunehmen. Durch die gewaltigen Explosionen griff das Feuer nun doch auf ein benachbartes Wohnhaus sowie auf die direkt angrenzende Armaturenfabrik Dornbracht über. Im weiteren Verlauf der Brandbekämpfung gelang es den Einsatzkräften aber, das Feuer im Inneren von Dornbracht zu stoppen. Etwa ein Viertel der Firma fiel dem Brand aber dennoch zum Opfer. Druckwelle und Temperaturen über 1000 Grad Bereits die erste Explosion hatte die umliegenden Gebäude stark beschädigt. Neben der angrenzenden Dornbracht-Halle hatte die Druckwelle auch sämtliche Scheiben der benachbarten Feindraht-Fabrik Edelhoff zerstört. Auch zwei vor dem Gebäude auf der Straße parkende Autos haben durch die Brand-Temperaturen, die bei den Explosionen weit über 1000 Grad Celsius betrugen, Feuer gefangen. Bis gegen 4.30 Uhr waren immer noch Explosionen zu hören, die Flammen loderten weiterhin in beängstigendem Maße hoch und entwickelten eine enorme Hitzestrahlung, die auch etwa 200 Meter vom Brand entfernt noch zu spüren war. Gegen 6.30 Uhr hatte die Feuerwehr dann aber den kompletten Brand im Griff. Das Feuer hatte inzwischen an Intensität verloren, und auch die dichte Rauchentwicklung nahm am frühen Morgen deutlich ab. Die Warnung vor der Rauchwolke, die sich nach wie vor in nordöstliche Richtung nach Menden, Fröndenberg und Drüpplingsen bewegt, hält die Feuerwehr aber auch gegenwärtig noch aufrecht. Es wird gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten Warnung für Menden, Fröndenberg und Drüpplingsen Auch das Gewerbegebiet rund um die Firma ist weiterhin weiträumig abgesperrt. Die Löscharbeiten werden sich vermutlich noch bis in den Donnerstag hinein hinziehen. Die Firma Weka betreibt die Destillation von verunreinigten Lösemitteln aus der Farben-, Lack- und Harzherstellung, die zum Beispiel in der Automobil-, der Möbel- und Pharmaindustrie verwendet werden. Das Unternehmen war bereits am 27. März 2002 Opfer eines Großfeuers geworden. Quelle: DerWesten

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