+++ Krisenticker +++ – Microsoft und Yahoo: Allianz gegen Google

+++ Krisenticker +++ – Microsoft und Yahoo: Allianz gegen Google
Microsoft und Yahoo: Allianz gegen Google Die IT-Konzerne Yahoo! und Microsoft haben sich auf eine enge Kooperation bei der Internetsuche geeinigt. Der Kampf gegen Google ist eröffnet.
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13 Jahre altes Mädchen jahrelang eingesperrt

Ein 13 Jahre altes Mädchen ist in Lübbenow (Uckermark) vermutlich mehrere Jahre von seinen Eltern eingesperrt worden. Das Jugendamt des Landkreises hat das Mädchen bereits nach der Anzeige eines Nachbarn am 15. Juli in Gewahrsam genommen und in eine Klinik gebracht, sagte Kreissprecherin Ramona Fischer am Mittwoch in Prenzlau der dpa. Zunächst war die Rede davon, dass das Kind erst elf Jahre alt ist und am gestrigen Dienstag aufgefunden worden war. Intern prüfe die Verwaltung, wie das Kind solange unbemerkt geblieben war. Zur Schule war es nicht gegangen. Quelle: Welt online

Opel-Betriebsrat fürchtet um bis zu 22.000 Jobs

Der Opel-Betriebsrat rechnet laut “Bild”-Zeitung im Falle einer Übernahme mit einem größeren Stellenabbau als bisher angenommen. Laut Arbeitnehmerseite seien längerfristig bis zu 22.000 Arbeitsplätze gefährdet, berichtet die Zeitung unter Berufung auf einen Brief des deutschen Betriebsrats an die europäischen Kollegen. Danach werde bei einem Einstieg der belgischen Industrieholding RHJI die Mitarbeiterzahl bei Opel/Vauxhall europaweit “voraussichtlich auf 32.000 sinken, was einer Reduzierung um 22.000 Mitarbeiter entspricht”. Eingerechnet sei auch der Jobabbau beim schwedischen Autohersteller Saab. Sollte das Konsortium rund um Magna den Zuschlag erhalten, rechnet der Betriebsrat laut Brief mit einem Rückgang der Arbeitsplätze auf 33.000. Offiziell haben RHJI und Magna bisher erklärt, sie wollten im Fall einer Opel-Übernahme maximal 10.000 Stellen streichen. Quelle: Nachrichten.com

Zara Phillips – Hochzeitsgerüchte im Königshaus
Hochzeitsgerüchte im Königshaus: Zara Phillips und Mike Tindall sollen sich trauen Eigentlich warten die Briten auf die Hochzeit von Prinz William (27) und seiner Kate. Jetzt könnte ihm jedoch seine Cousine Zara Phillips (28) zuvorkommen.
Foto: dpa Picture-Alliance


Polizei beschlagnahmt Computer und Handys von Jacksons Arzt

Bei den Ermittlungen zum Tod von Popstar Michael Jackson hat die Polizei im Haus seines Leibarztes Mobiltelefone und einen Computer beschlagnahmt. Conrad Murray habe sich während der Durchsuchung seines Hauses in Las Vegas kooperativ gezeigt und den Polizisten “geholfen”, erklärten seine Anwälte. Den Angaben zufolge suchten die Ermittler in Murrays Haus nach den Krankenakten Jacksons sowie auf Pseudonyme des Popstars ausgestellte Unterlagen. Der Sänger, der am 25. Juni im Alter von 50 Jahren gestorben war, hatte sich nach Medienberichten unter falschen Namen wie Omar Arnold, Joseph Scruz oder Billy Bray starke Beruhigungsmittel verschreiben lassenGegen Murray wird wegen Verdachts auf Totschlag ermittelt. Er soll nach einem Bericht der Promiklatsch-Website TMZ.com zugegeben haben, Jackson kurz vor dessen Tod das starke Narkosemittel Propofol injiziert zu haben. Murrays Anwälte riefen angesichts der anhaltenden Spekulationen zur Ruhe auf. Jeder solle “einmal tief Luft holen und warten, bis die Resultate der toxikologischen Untersuchung vorliegen”, hieß es in einer Erklärung. Die Ergebmosse sollen nach Angaben des gerichtsmedizinischen Instituts von Los Angeles Ende der Woche veröffentlicht werden. Quelle: Nachrichten.com

Greenpeace-Protest bei HP gegen Einsatz giftiger Produkte

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat gegen den Einsatz giftiger Chemikalien beim US-Computerriesen Hewlett Packard (HP) protestiert. Rund ein Dutzend Aktivisten erkletterten das Dach der Konzernzentrale in Palo Alto, wie ein Greenpeace-Sprecher sagte. Auf das Dach schrieben sie in Anspielung auf den Unternehmensnamen in riesigen Lettern “Harzardous products” (“gefährliche Produkte”). Weitere Umweltschützer protestierten vor dem Gebäude in weiße Schutzanzüge gekleidet. Greenpeace wirf HP genauso wie anderen Herstellern von High-Tech-Produkten vor, für die Umwelt und die Verbraucher schädliche Produkte, vor allem das giftige Plastik PVC und bromierte Flammenschutzmittel, einzusetzen. “HP hatte erklärte, sie würden ab 2007 den Einsatz dieser giftigen Chemikalien zurückfahren”, sagte der Sprecher der Umweltschützer. “Dann machten sie einen Rückzieher und sagten, es würde nun 2011.” HP bekräftigte in einer Erklärung von Dienstag den angepeilten Termin 2011 und kritisierte die Greenpeace-Aktion als “nicht konstruktive Possen”, die nichts an den Zielen von HP änderten. Greenpeace kritisiert, dass PVC das krebserregende Dioxin bilde und eine Gefahr bei Herstellung, Verwendung und Entsorgung darstelle. Die bromierten Flammenschutzmittel wiederum könnten bei der Nutzung der Geräte in den menschlichen Körper gelangen. Quelle: Nachrichten.com

Til Schweiger – Was läuft da mit Model Melanie?
Auf Sylt im Partnerlook: Til Schweiger (45) und Model Melanie Scholz (24). Ein BILD-Leser-Reporter fotografierte Schauspieler Til Schweiger (45) verbrachte einen Kurzurlaub auf Sylt. An seiner Seite: das Kölner Model Melanie Scholz. Was läuft da mit der schönen Blondine?
Foto: privat


Neuer Streit um öffentliches Trinken

Düsseldorfs Polizeipräsident Herbert Schenkelberg gilt als ein energisch-zuversichtlicher Mann. Gestern machte er einen fast resignierten Eindruck. Der Grund: Der Verwaltungsgerichtshof von Baden-Württemberg hatte das von vielen Städten als richtungsweisend empfundene Freiburger Alkoholverbot in der Altstadt für rechtswidrig erklärt. Das Konzept, in dem der Düsseldorfer Polizei-Chef die Chance gesehen hatte, die nächtlichen Gewalttaten in der Altstadt der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt zu reduzieren, ist somit von den Richtern in Mannheim für nicht rechtmäßig erklärt worden. “Ich finde es schade, dass das Gericht die Freiburger zurückgepfiffen hat”, sagte Herbert Schenkelberg. Für ihn bedeute die Entscheidung auch, dass in Düsseldorf in absehbarer Zeit kein öffentliches Alkoholkonsumverbot verhängt werden darf. Dies wäre aber eine Möglichkeit gewesen, die Arbeit der Polizei zu unterstützen und die Gefahrensituationen zu minimieren, kritisierte er. In den vergangenen Monaten war es immer wieder zu Schlägereien in der Düsseldorfer Altstadt gekommen. So wurden im Mai bei Krawallen nach einem Fußballspiel 47 Menschen verletzt. Gelassen auf das Urteil reagierten die Kommunen Hückeswagen und Radevormwald im Bergischen Land. In Radevormwald hat die Stadt seit dem Frühjahr 2007 die Stellen in der Innenstadt, an denen zuvor Alkohol getrunken wurde und es immer wieder zu Randale gekommen war, zu jugendgefährdenden Stellen nach dem Paragraphen 8 des Jugendschutzgesetzes erklärt. Wer dennoch dort trank, wurde verwarnt und beim zweiten Mal mit einem Knöllchen – bis zu 120 Euro – bestraft. Konsequenzen aus dem Urteil für Radevormwald fürchten die Verantwortlichen nicht: “Anderes Bundesland, andere Gesetze”, hieß es dazu gestern aus dem Rathaus. Auch in Hückeswagen gilt in der Innenstadt ein Alkoholverbot. Auch dort freut man sich über den Erfolg. “Die Zustände sind definitiv besser geworden”, sagt der parteilose Bürgermeister Uwe Ufer. Das Freiburg-Urteil lässt Ufer kalt. “Für uns in NRW ist das Verfassungsgericht in Münster zuständig – wenn da einer Klage erheben will, soll er doch.” Ähnlich war die Reaktion in Dinslaken am Niederrhein. Dort gilt ebenfalls ein Alkoholverbot im Stadtpark, wo zuvor ausufernde Trinkgelage an der Tagesordnung waren. “Der Spruch des Verwaltungsgerichtes Baden-Württemberg hat für uns in NRW zunächst einmal keine Auswirkung”, erklärte ein Sprecher der Stadt. Dies bestätigte das NRW-Innenministerium. Das Mannheimer Urteil beziehe sich auf das Polizeigesetz. In NRW sei aber das Ordnungsbehördengesetz die Grundlage für Kommunen, ordnungsbehördliche Verfügungen zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu erlassen. “Eine landeseinheitliche Regelung zum Alkoholverbot wird es nicht geben”, sagte der Sprecher. Die Zuständigkeit für ein Verbot liege bei den einzelnen Kommunen. NRW-Städtetag: Alkoholverbot punktuell einsetzen Der Vorsitzende des NRW Städtetages, der Mönchengladbacher Oberbürgermeister Norbert Bude (SPD), forderte: “Ein Alkoholverbot sollte man zielgenau und punktuell für die Bereiche einsetzen, bei denen es ein erhöhtes Konfliktpotenzial gibt.” Als Option sollten NRW-Städte ein Alkoholverbot trotz der Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes nicht außer Acht lassen. Gedanken über ein mögliches Trinkverbot in Innenstadtbereichen haben sich schon einige Städte und Kommunen der Region gemacht. Erst Ende Juni startete die CDU Oberstadt-Waldhausen in Mönchengladbach eine Initiative, ein Alkoholverbot einzuführen. Das Thema wurde aber weder in den Ausschüssen noch im Rat der Stadt aufgegriffen. Die Verwaltung in Mönchengladbach hält eine entsprechende Regel eher für “problematisch”. Alkoholkonsum sei kein Ordnungswidrigkeits-Tatbestand, heißt es im Rathaus. Dennoch hat die Stadtverwaltung Mönchengladbach mit der Einführung des Kommunalen Ordnungs- und Sicherheitsdienstes (KOS) die Straßen- und Anlagenverordnung bereits geändert – auch mit der Folge, dass auf Spielplätzen kein Alkohol mehr getrunken werden darf. Die Mönchengladbacher Polizei sieht dagegen keine Veranlassung für ein Verbot. In Krefeld setzte sich der Landtagsabgeordnete Peter Kaiser (CDU) bereits vehement dafür ein, den Theaterplatz zur Promille-freien-Zone zu erklären. Ebenso debattierte die Bezirksvertretung Mitte über ein Alkoholverbot im Kernbereich der City. Zu Beschlüssen kam es aber – angesichts der unsicheren Rechtslage – nicht. Vielleicht ist das in der Seidenweberstadt auch gar nicht nötig. In der gültigen Satzung der Stadt heißt es ohnehin schon: “Trinkgelage auf öffentlichen Plätzen sind verboten.” Quelle: RheinischePost

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