Gebrauchtwagen-Kauf – In zehn Schritten zum perfekten Gebrauchten
Posted October 7th, 2009 byGebrauchtwagen-Kauf – In zehn Schritten zum perfekten Gebrauchten
Neues Auto gesucht, möglichst günstig? Eine gute Wahl: Gebrauchte – wenn man einiges beachtet: die zehn Schritte zum perfekten Gebrauchtwagen.
Foto: Hersteller
Facebook misst “Bruttoinlandslaune” – Jackson-Tod Tiefpunkt
Die Internet-Plattform Facebook hat einen Index für gute Laune entwickelt – der allerdings vorerst nur auf Englisch und in den USA funktioniert. Facebook veröffentlichte eine erste Auswertung von Daten der letzten Monate, aus denen hervorgeht, dass die Wahl von US-Präsident Barack Obama als kollektiver Glückstag erlebt wurde, während die Todestage des Hollywood-Schauspielers Heath Ledger und von Pop-Ikone Michael Jackson die größten Tiefpunkte bildeten. Der Index “Bruttoinlandslaune” beruht auf einer statistischen Auswertung von positiven Wörtern wie “glücklich” und “genial” sowie von Negativwörtern wie “traurig” oder “tragisch”. Dazu werden Stichproben der Eintragungen der rund 300 Millionen Nutzer der Plattform ausgezählt. “Jeden Tag teilen Menschen in Facebook ihren Nächsten mit, wie sie sich fühlen”, sagte Adam Kramer von der Facebook-Statistikabteilung. “Dies sind kleine Einblicke ins Wohlbefinden der Menschen – wenn sie zusammengezählt werden, geben sie Aufschluss über das kollektive Wohlbefinden.” Vorerst wird der Index “Bruttoinlandslaune” nur auf der Grundlage der englischen Einträge erstellt. Kramer kündigte aber an, dass die Aufnahme anderer Sprachen und anderer Länder geplant ist. nachrichten.com
Pfui! – Poldi, warum kotzt ein Clown auf deinem Pulli?
Aus dem Karnevalsausruf „de Prinz kütt“ wird „de Prinz kotzt”. Prinz Poldi kam mit einem sich übergebenden Clown auf dem Pulli zur Nationalelf.
Foto: Dennis Brosda![]()
Westerwelle prägt das Bild vom schwulen Politiker
Nach seinem Triumph bei der Bundestagswahl wird FDP-Chef Guido Westerwelle künftig eine entscheidende Rolle in Deutschland spielen. Der Sozialwissenschaftler Andreas Heilmann schreibt, dass der FDP-Chef damit auch das Bild des schwulen Politikers in der Öffentlichkeit prägt, wie kein anderer vor ihm. Am Wahlabend ging das Bild eines strahlenden Guido Westerwelle durch die Medien. Es zeigt ihn Arm in Arm mit seinem Lebensgefährten Michael Mronz. Der lehnt sich glücklich an die Schulter seines Partners an. Einen Kuss vor den Kameras verkneifen sich die beiden jedoch. Im Hintergrund ist mit gütiger Geste der Übervater der FDP, Hans-Dietrich Genscher, zu sehen. Das alles scheint ganz normal zu sein. Nach Klaus Wowereits (SPD) spektakulärem Outing vor acht Jahren hat sich die Öffentlichkeit an einen offen schwulen Politiker im Amt des regierenden Bürgermeisters der Hauptstadt gewöhnt. Westerwelle muss nun ein Bild eines homosexuellen Politikers vermitteln, der wahrscheinlich als Außenminister in einer schwarz-gelben Koalition im Bund wirkt. Wowereit gelang es, sich das Image des modernen, urbanen Staatsmannes zu geben. Dagegen haftet Westerwelle eher das Bild des Yuppie oder “Dink” an: double income, no kids (keine Kinder, doppeltes Einkommen). Zudem war Westerwelles verspätetes Medien-Outing im Juli 2004 nach dem öffentlichen Rummel um Wowereit bereits vom Ruch der Verklemmtheit und des Opportunismus begleitet. Schon damals wurde kritisiert, er habe damit zu lange hinter dem Berg gehalten. Für Westerwelle stellt sich in den kommenden Monaten die schwierige Aufgabe, widersprüchliche Bilder und Erwartungen zu einem glaubwürdigen Image als schwuler Minister in einer konservativ-liberalen Regierungskoalition zu verbinden. Die Akzeptanz von homosexuellen Politikern in der Öffentlichkeit und der Vertrauensvorschuss seiner bürgerlichen Wähler werden ihm diese Aufgabe erleichtern. Warum aber ist es noch immer so schwer, als schwuler Politiker Normalität zu verkörpern? Eine Antwort lautet: Ein homosexuelles Politiker-Outing geht mit erheblichen Risiken für das Image einher. Denn ein Spitzenplatz in den öffentlichen Beliebtheitsskalen ist am Ende keineswegs garantiert. Und schon gar nicht auf dem internationalen Parkett. Erstens überstrahlt Homosexualität in der öffentlichen Wahrnehmung alle anderen Persönlichkeitsmerkmale, weil sie nach wie vor die Erwartungen an das Normale enttäuscht. Sie lässt sich jedoch immer schwerer vor der Öffentlichkeit verbergen. Mittlerweile ist in den Medien das alte Tabu des einvernehmlichen Schweigens gefallen. Nicht nur der Boulevard berichtet über die Homosexualität von Politikern zunehmend wie über ein gewöhnliches Personenstandsmerkmal. Zugleich steht der Spitzenpolitiker für den Nachweis seiner Glaubwürdigkeit in den Medien immer mehr mit seiner ganzen Person ein. Also auch mit seinen privaten Seiten, seinem Lebenspartner und seinen persönlichen Vorlieben. Zweitens ordnen gesellschaftlich etablierte Vorurteile schwule Männer irgendwo zwischen verweiblichter und normaler Männlichkeit ein. Innerhalb dieser Bandbreite müssen schwule Politiker homosexuelle Männlichkeit verkörpern. Dabei vollziehen sie oft eine Gratwanderung zwischen der Gefahr, als unmännlich abgewertet zu werden, und der Versuchung, ihr männliches Image zu überziehen. So wurde Westerwelle während der Bundestagswahl in mindestens zwei Fällen mit Bezug auf seine Homosexualität vom politischen Gegner angegriffen: im Vorfeld der Wahl vom linken Landtagskandidaten Volker Lindenau aus Schleswig-Holstein, der Westerwelle mit einem Nymphensittich verglichen hatte (“Grundsätzlich wäre er gut zu Vögeln”), und noch am Wahlabend vom Duisburger SPD-Politiker Peter Langner (“Ich will keinen schwulen Außenminister haben”). Andererseits könnte Westerwelle versucht sein, sich künftig als besonders männlicher Part in der Regierung gegenüber einer Bundeskanzlerin Merkel zu profilieren. Drittens wird der geoutete Politiker mit seinem öffentlichen Bekenntnis zur Homosexualität, ob er dies will oder nicht, als natürlicher Vertreter schwuler Interessen gesehen. Er kann diese Rolle annehmen oder zurückweisen. Die Folge ist eine weitere Gratwanderung, diesmal zwischen einer Reduktion auf die Rolle des engagierten Schwulenpolitikers und dem Image der Illoyalität und Unaufrichtigkeit eines bloß schwulen Politikers, der die homosexuelle Minderheit, der er ja offensichtlich angehört, politisch im Stich lässt. In diesem Spannungsverhältnis muss auch Westerwelle sich öffentlich positionieren und sein Image als schwuler Politiker aktiv gestalten. Vom offen schwulen Grünen-Politiker Volker Beck stammt die Faustregel, dass das öffentliche Image umso positiver ausfalle, je offensiver das Schwulsein in der Öffentlichkeit vertreten würde. Dieser Rat ist für Westerwelle jedoch nur bedingt nützlich, wenn er nicht primär als Schwulenpolitiker wahrgenommen werden will. Westerwelle hat bei der Wahl einen Vertrauensvorschuss in Form einer “Normalität auf Bewährung” erhalten. Um diesen Normalitätsbonus nicht zu verspielen, müsste er auf eine ausbalancierte Öffentlichkeitsarbeit setzen, die zwischen den widersprüchlichen Rollenerwartungen vermittelt. Letztlich wird Westwelle aber an seiner Politik gemessen werden, als Außenminister, als FDP-Chef und als schwuler Politiker. Auf der schwulenpolitischen Agenda steht die Streichung der Entwicklungshilfen für homofeindliche Staaten, “wo Männer und Frauen hingerichtet werden, nur weil sie homosexuell sind”, wie Westerwelle bereits 2008 in einem Interview verlauten ließ. Aber auch eine weitergehende Gleichstellung der Homo-Ehe und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare zählen zu den erklärten Zielen der FDP. “Allein das Kindeswohl soll Kriterium für eine Adoption sein”, fordert der offen schwule FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Kauch, “nicht generell die sexuelle Orientierung der potenziellen Eltern”. Diese Wunschliste birgt nicht nur angesichts des Koalitionspartners CDU/CSU zahlreiche politische Fußangeln. Wie sich Westerwelle und seine FDP hier in den kommenden Jahren positionieren, wird für die allgemeine gesellschaftliche Akzeptanz von Homosexualität entscheidend sein. Westerwelle wird, ob er will oder nicht, das Bild des schwulen Politikers in der Öffentlichkeit prägen wie kein anderer vor ihm. Wir werden sehen, ob dieses Bild dann, wie ein gängiger Vorwurf schon vorab vermutet, für mehr soziale Kälte steht oder für eine moderne, engagierte Bürgerrechtspolitik. welt.de
Silberfluch für Florettfechter hält an
Der Silberfluch für die deutschen Florettfechter hält an. Bei der WM in Antalya scheiterte die Auswahl des Deutschen Fechterbundes (DFeB) auch im vierten Anlauf nacheinander im Finale. Das deutsche Quartett mit Olympiasieger Benjamin Kleibrink, dem WM-Dritten Peter Joppich, Sebastian Bachmann und Dominik Behr verlor wie im Vorjahr gegen Italien in einem dramatischen Finale hauchdünn 41:45. “Man hat gemerkt, dass uns einige harte Kämpfe in den Beinen steckten. Es ist schade für die Jungs, aber Vize-Weltmeister – das nehmen wir gerne mit. Wir starten einen neuen Anlauf”, sagte Uli Schreck, und auch die Enttäuschung bei Sportdirektor Manfred Kaspar hielt sich in Grenzen: “Super, dass es wieder für das Finale gereicht hat. Unser Medaillensatz ist komplett. Nur schade, dass es wieder kein Gold wurde.” Für den Deutschen Fechter-Bund (DFeB) war es nach dem WM-Titel für Säbelfechter Nicolas Limbach und Bronze für Joppich im Einzel schon die dritte Medaille. Die Säbeldamen landeten am ersten Tag der Mannschaftswettbewerbe auf Rang acht. Italien einen Hauch stärker Die italienischen Weltklassefechter um Weltmeister Andrea Baldini erwiesen sich als einen Hauch stärker als die deutsche Equipe. Im zweiten Gefecht zog Baldini gegen Bachmann auf 9:3 davon, aber Kleibrink punktete mit 10:6 gegen den dritten Mann Simone Vanni. Mit einem 10:3 gegen Vanni stellte Joppich dann auf 25:23 und sogar zwischenzeitlich die Zeichen auf Sieg, ehe sich doch die Klasse der Italiener durchsetzte und Baldini gegen Joppich die entscheidenden Treffer setzte. Bereits das Halbfinale hatte jede Menge Nervenkitzel geboten. Ein überragender Joppich übernahm gegen den EM-Zweiten Russland beim Stand von 30:35 von Kleibrink und legte im letzten Gefecht mit einem 12:4 eine großartige Aufholjagd zum Endstand von 42:40 hin. Es lief plötzlich wie geschmiert, dabei hatten Kleibrink (Tauberbischofsheim), Joppich (Koblenz), Bachmann (Bonn) und Behr (Tauberbischofsheim) am frühen Morgen einen Stotterstart erwischt. Gegen Österreich quälte sich das Quartett von Trainer Schreck, selbst Mannschafts-Olympiasieger von 1992, gewann aber 45:39. Gegen Polen im Viertelfinale kam Kleibrink endlich richtig in Schwung, er verwandelte mit ruhiger Hand und der Wut nach seiner Einzelpleite im Bauch gleich zweimal Rückstände in Führungen. Am Ende stand ein 43:37, das durch Joppich besiegelt wurde. Leichter Aufschwung bei den Säbeldamen Die Säbeldamen sorgten für einen Lichtblick, mehr war aber nicht drin. Alexandra Bujdoso (Koblenz), Stefanie Kubissa, Anna Limbach (beide Dormagen) und Sibylle Klemm (Tauberbischofsheim) mussten im Viertelfinale dem Olympia-Vierten Russland mit 36:45 den Sprung in de Medaillenrunde überlassen. Niederlagen gegen den Olympia-Dritten USA (33:45) und Polen (28:45) folgten. Es stand aber immerhin am Ende ein viel besseres Ergebnis zu Buche als beim WM-Debakel von 2007 in St. Petersburg (16.). “Platz acht spiegelt unser derzeitiges Leistungsvermögen wider”, sagte ein zufriedener Disziplin-Bundestrainer Eero Lehmann. Am Mittwoch (07.10.09) wollen die Degenherren um den im Einzel früh gescheiterten Sven Schmid eine weitere Medaille holen. Zudem steht die Damenflorett-Konkurrenz auf dem Programm. sportschau.de
Razzia in Berlin – Islamisten sollen Anschläge in Russland geplant haben
Die Polizei hat in Berlin einen Schlag gegen Islamisten geführt! Mehrere Personen wurden festgenommen. Sie planten Anschläge in Russland.
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Deutsche zweifeln an SPD-Retter Gabriel
Die Mehrheit der Deutschen traut Sigmar Gabriel laut einer Forsa-Umfrage nicht zu, die Sozialdemokraten aus der Krise führen zu können. Nur 32 Prozent der Befragten glauben an den designierten Parteichef. Die SPD fiel in der Wählergunst noch unter den Minusrekordwert der Bundestagswahl. Hamburg – Der designierte SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel stößt in der Bevölkerung auf Skepsis. Nur 32 Prozent der Deutschen erwarten nach einer Forsa-Umfrage für das Magazin “Stern”, dass der noch amtierende Umweltminister seine Partei aus der Krise führen kann. Unter den SPD-Anhängern trauen Gabriel 44 Prozent eine erfolgreiche Arbeit zu – 39 Prozent dagegen nicht. Aber: 57 Prozent der Befragten halten Gabriel für kompetent und schlagfertig, 54 Prozent meinen, er habe Visionen für die Zukunft. Gabriels künftige Generalsekretärin Andrea Nahles bekommt mehr Vorschusslorbeeren: 48 Prozent der Bürger glauben, dass sie ihren Job gut machen werde – nur 24 Prozent bezweifeln das. Von den SPD-Sympathisanten erwarten 58 Prozent, dass Nahles eine gute Generalsekretärin wird. Die Zustimmungswerte für die SPD allerdings sinken weiter. Eineinhalb Wochen nach der Bundestagswahl hat die SPD in der Wählergunst noch einmal verloren. In der Umfrage kommen die Sozialdemokraten auf 22 Prozent, ein Prozentpunkt weniger als am Wahltag. Auch Grüne und FDP verlieren in der Umfrage jeweils einen Prozentpunkt und liegen bei 10 und 14 Prozent. Linke und Union gewinnen dagegen jeweils einen und liegen nun bei 13 und 35 Prozent. Der Chef des Forsa-Instituts, Manfred Güllner, führt den Wert der SPD auf die innerparteilichen Diskussionen über den Umgang mit der Linkspartei zurück. “Sucht die SPD ihr Heil im Linksrutsch, könnte sie bald schon unter die 20-Prozent-Marke fallen”, sagte Güllner dem “Stern”. Für die Erhebung hatte Forsa vom 28. September bis zum 2. Oktober 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger befragt. Den Werten zur neuen SPD-Führung liegen die Antworten von 1001 Befragten vom 1. und 2. Oktober zugrunde. spiegel.de
+++ Krisenticker +++ – China läuft Deutschland den Rang ab
Deutschland könnte noch in diesem Jahr den Titel „Exportweltmeister“ an die Chinesen verlieren. Alle Wirtschafts-Meldungen im Überblick:
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