Fußball: Brutale Attacke auf Gegner in Bolivien

Fußball: Brutale Attacke auf Gegner in Bolivien

Fußball in Südamerika ist immer emotional. In Santa Cruz trat nun ein Verteidiger seinem Gegenspieler an den Hals. Beide hatten sich schon im Spiel duelliert. Die Partie endete unentschieden – dennoch dürfte sie für den „Treter“ noch ein Nachspiel haben.
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Der Mini wird zum Sportflitzer – inklusive Stoppuhr

Es gibt ihn seit 50 Jahren und es gibt ihn als Limousine, Cabriolet und Kombi. Doch damit nicht genug. Bei der IAA zeigt BMW die Studie eines Mini-Coupés mit über 200 PS, das große Chancen auf eine Serienproduktion hat. Und angeblich soll sogar eine neue Variante als Roadster zu sehen sein. Der 4. Oktober 2000 ist ein trauriger Tag: Die Montagebänder für den Mini werden gestoppt, eine Legende stirbt – doch neun Monate später lebt sie wieder auf. BMW bringt den neuen Mini, der einen Siegeszug beginnt. Heute fahren jährlich rund 260.000 neue Mini auf die Straßen, es gibt mit Limousine, Cabrio und Kombi drei Varianten, und zur IAA kommen zwei neue Modelle. Fest beschlossen ist der Mini Crossman, ein Ableger des Kombimodells Clubman mit vier Türen und Vierradantrieb. Die spektakulärere Neuheit aber ist das Mini-Coupé, ein zweisitziges Modell, mit dem die Designer vor allem die sportlichen Gene des Kleinwagens betonen wollen. Die Linienführung soll jenen Gokart-Fahrspaß symbolisieren, von dem Mini-Fans schwärmen und der schon in den 60er-Jahren neben Preis, Wirtschaftlichkeit und kompakten Abmessungen zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren des Autos gehörte. Chefdesigner Gert Hildebrand spricht gar vom „GT-Charakter“ und stellt das Coupé auf eine Stufe mit Gran-Turismo-Sportwagen – ein Vergleich, der zwar nicht zur Winzigkeit des Mini passt, aber zum Design und zur Leistung: 211 PS und knapp 240 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der dafür verantwortliche 1,6-Liter-Turbomotor ist keine Spielerei für ein Einzelstück auf der Messe, es gibt ihn schon in Serie: im Sportmodell Mini John Cooper Works. „Oberhalb der Gürtellinie haben wir alles neu gestaltet“, sagt Hildebrand und zeigt auf die stark geneigte Frontscheibe und das um sechs Zentimeter niedrigere Dach. Beeindruckt der Karosseriekörper unten durch kraftvolle, athletische Formen, so besticht er oberhalb der Gürtellinie durch ausgeprägte Leichtigkeit. Dazu tragen die schmalen Dachsäulen und das sehr kurze Dach bei. Beides macht die Gewichtsverteilung sichtbar: oben leicht, unten schwer. Dieses Prinzip bewirkt einen tiefen Schwerpunkt – eine der wichtigsten Voraussetzungen für agiles Kurvenhandling. Hinten am Coupé-Dach fügt sich ein Heckspoiler an, der weniger fürs Design als vielmehr für die Aerodynamik und damit die Fahrstabilität wichtig ist. Außerdem soll er einfach gut aussehen und erinnert nicht von ungefähr an eine verkehrt herum getragene Baseballkappe. „Die coolen Jungs auf dem Skateboard waren dafür unser Vorbild“, sagt Hildebrand. Der Spoiler überdeckt einen Teil der stark geneigten Heckscheibe, die zusammen mit dem kurzen, knackigen Heck die Coupé-Silhouette bestimmt. Auch funktional bilden Heck und Heckscheibe eine Einheit, die weit nach oben schwenkt und den Zugang zum Kofferraum öffnet. „Um die Klappe herum mussten wir etwas feilen“, sagt der Chefdesigner. Denn dieses Gepäckabteil ist ein besonders wichtiges Merkmal des Autos: Mit dem Coupé haben die Produktplaner eine Käuferzielgruppe im Visier, die zwar nur zwei Sitzplätze, dafür aber viel Platz fürs Gepäck benötigt: Singles und junge Paare mit einem Faible für sportliche Freizeitgestaltung. Dafür bietet das Mini-Coupé hinter Fahrer- und Beifahrersitz einen Laderaum mit reichlich Platz für Golfbag, Tennistasche oder andere Sportutensilien. 250 Liter Stauraum bietet der normale Mini nicht, hier stehen nur 160 Liter zur Verfügung. Wer mehr Raum braucht, muss die Rücksitzlehnen umklappen. Bei der Innengestaltung des Coupés arbeiteten die Mini-Designer mit Kollegen aus der italienischen Möbelbranche zusammen, die als Trendsetter bei Material- und Farbgestaltung gelten. Das zeigt sich bei den weichen Sitzbezügen: Die Mittelbereiche der Sitzflächen und -lehnen sind aus geflochtenem Leder – ein klassisches Verfahren der italienischen Ledermanufaktur, das nur für hochwertige Produkte infrage kommt. Im Mini-Coupé vermittelt das Flechtwerk eine angenehme Leichtigkeit und verstärkt den sportlichen Charakter des Autos. Dazu tragen auch zwei Präzisions-Chronometer links und rechts neben dem Drehzahlmesser bei. Einer dient als Stoppuhr, während der andere die Uhrzeit anzeigt. Im Grunde aber ist der Innenraum bis auf neue Farben unverändert, das Designteam hat auf die sonst bei Konzeptwagen üblichen Gimmicks verzichtet. „Die allermeisten Teile stammen aus der laufenden Produktion“, sagt Gert Hildebrand – ein Zeichen dafür, dass eine Serienproduktion greifbar nahe ist, auch wenn BMW noch keine konkreten Aussagen dazu macht. Doch die Marke muss, auch wenn sie heute sehr erfolgreich ist, mit immer neuen Modellen wachsen und neue Kunden begeistern. Ein ganz anderes Modell, das optisch wie technisch nichts mit dem klassischen Mini gemein hat, würde zum Angebot der britischen BMW-Tochter nicht passen, zumal BMW selbst neue Kleinwagen mit Frontantrieb plant. Darum ist die Erweiterung der Mini-Familie sinnvoll. „Wir stehen quasi in den Startlöchern“, sagt Gert Hildebrand zu den Serienchancen des Coupés. Und dann ist da ja noch der Mini Roadster. Am 15. September in Frankfurt soll auch eine offene Version des neuen Zweisitzers enthüllt werden. Dieses Gerücht will der Chefdesigner aber noch nicht bestätigen. „Ein bisschen müssen wir die Spannung ja noch halten.“ Quelle: Welt online

Philip Morris zu Millionenzahlung verurteilt

Wegen des Todes einer Raucherin an Lungenkrebs ist der US-Tabakkonzern Philip Morris zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von 13,8 Millionen Dollar (9,6 Millionen Euro) verurteilt worden. Das Geschworenengericht in Los Angeles traf diese Entscheidung am Montag mit neun zu drei Stimmen. Sie markiert eine neue Etappe in einem seit mehr als acht Jahren währenden Rechtstreit. Die inzwischen verstorbene Betty Bullock hatte Philip Morris im April 2001 wegen Betrugs und Verletzung der Sorgfaltspflicht bezüglich seiner Produkte auf Schadenersatz verklagt. Im folgenden Jahr sprach ein Geschworenengericht den Konzern schuldig und setzte die Strafe auf eine Rekordhöhe von 28 Milliarden Dollar fest. Die Summe wurde später auf 28 Millionen Dollar herabgesetzt, doch auch dieses Urteil wurde von einem Berufungsgericht aufgehoben. Tochter der Verstorbenen klagte Bullock, die im Alter von 17 Jahren zu rauchen begonnen hatte, starb im Februar 2003 mit 64 Jahren an Lungenkrebs. Danach trat ihre Tochter als Klägerin auf. Ihr wurden nun die 13,8 Millionen Dollar zugesprochen. Der Tabakkonzern nannte auch diese Summe „auf verfassungswidrige Weise überhöht“. Ob das Unternehmen erneut Berufung einlegen würde, war zunächst unklar. Die Geschworenen konnten zu keinem einmütigen Urteil gelangen. Einer der drei Verfechter des Minderheitsvotums, Matt Reed, stimmte nach eigener Aussage dagegen, weil er das jetzige Strafmaß für zu niedrig hielt: „13,8 Millionen reichen zur Abschreckung nicht aus.“ Poulet Minasian fand die Summe dagegen angemessen, zumal Betty Bullock die Möglichkeit gehabt habe, mit dem Rauchen aufzuhören. Quelle: Fokus

Cuxhaven: Zwei Frauen auf Campingplatz getötet

Auf einem Campingplatz in Cuxhaven sind am Mittwochmorgen zwei Frauenleichen gefunden worden. Laut Polizei waren beide Opfer 27 Jahre alt und stammten aus Niedersachsen. Die Polizei nahm wenige Stunden nach der Tat einen Verdächtigen fest.
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Altersbedingte Krankheiten nehmen explosionsartig zu

Studie: 2050 doppelt so viele Demenzkranke – Gesundheitssystem ist nicht auf die Bevölkerungsentwicklung eingestellt Berlin – Die Zahl der Demenzkranken in Deutschland wird sich einer aktuellen Studie zufolge bis 2050 verdoppeln. Wegen der Bevölkerungsentwicklung steht das Gesundheitssystem vor immensen Herausforderungen. Das hat eine Studie des Kieler Fritz-Beske-Instituts ergeben. Demnach wird die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen bis zum Jahr 2050 auf 2,2 Millionen ansteigen. 2007 waren es noch 1,1 Millionen. Bei der Vorstellung der Studie am Dienstag in Berlin verknüpfte Institutsdirektor Fritz Beske die Ergebnisse mit Forderungen an die Gesundheitspolitik. “Jede weitere Reform im Gesundheitswesen muss sich an der demografischen Entwicklung orientieren”, sagte er. Der Experte appellierte an die nächste Bundesregierung, gemeinsam mit den Beteiligten im Gesundheitswesen nach Lösungen zu suchen. “Jedem muss medizinischer Fortschritt zukommen, Alter darf kein Ausschlussprinzip sein.” Der Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Roland Stahl, sagte: “Die Gesundheitsbranche wird boomen, wir müssen die Jobs dort attraktiver machen.” Gesundheitspolitik dürfe nicht länger nur unter dem Aspekt der Kostensenkung betrachtet werden. Um die Zunahme von 22 verbreiteten und kostenintensiven Erkrankungen zu berechnen, wurden nationale und internationale Daten aus dem Jahr 2007 zugrunde gelegt und hochgerechnet. Da die Zahl der Menschen über 65 Jahre bis zum Jahr 2050 kontinuierlich zunehmen wird, werden auch typische Alterserkrankungen immer häufiger auftreten. So wird die Zahl der Herzinfarkte auf rund 548 000 pro Jahr (plus 75 Prozent) klettern, die Zahl der neuen Schlaganfallpatienten auf rund 300 000 (plus 62 Prozent). Diabeteserkrankungen werden auf 5,8 bis 7,8 Millionen zunehmen (plus 20 bis 22 Prozent). Es wird in Deutschland künftig nicht nur immer mehr Rentner, sondern vor allem immer mehr Hochbetagte geben. Die Zahl der über 80-Jährigen wächst bis 2050 um 156 Prozent. Darum ist der stärkste Anstieg bei Krankheiten zu verzeichnen, die vor allem für ein sehr hohes Alter typisch sind. So wird etwa die Zahl der Lungenentzündungen um 198 Prozent steigen. Beske warnte davor, die Problematik der Gesundheitsversorgung in ferner Zukunft zu wähnen. “In gut zehn Jahren erreichen die geburtenstarken Jahrgänge das Rentenalter”, sagte er. Schon dann gebe es gravierende Auswirkungen auf das Gesundheitssystem. Beske mahnte die Gesundheitspolitiker, bei begrenzten Mitteln müsse ein unbegrenzter Leistungskatalog infrage gestellt werden. “Wir müssen uns fragen, welche Leistungen dem Individuum übertragen werden können.” Dabei sehe er zwei Herausforderungen: Kein Versicherter dürfe künftig von der Teilhabe am Fortschritt ausgeschlossen werden. Zum Zweiten müsse Altersdiskriminierung verhindert werden. “Es darf nicht kalkuliert werden, in welchem Alter eine Behandlung noch lohnt.” Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Köhler, meinte, es brauche weitere Anstrengungen, um dem “immens steigenden Bedarf an medizinischer Versorgung” zu begegnen. “2050 scheint noch weit, aber wir müssen jetzt gegensteuern.” Die Ergebnisse zeigten, wie wichtig es sei, die Finanzausstattung der ambulanten Versorgung am Zustand der Patienten auszurichten. Mit der jüngsten Reform der Ärztehonorare habe man “den richtigen Weg eingeschlagen”. Das neue Honorarsystem sieht von Pauschalen ab; die Vergütung richtet sich nun nach dem Gesundheitszustand und der tatsächlichen Behandlung. Quelle: welt.de

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