F.A.Z.-Romane der Woche: Nur fünf von vielen?

F.A.Z.-Romane der Woche: Nur fünf von vielen?

David Wroblewski schreibt fesselnden Kitsch, Viktor Jerofejew beschwört die russische Apokalypse und Jean Paulhan philosophiert über die Rhetorik des Terrors. Ist Norbert Zähringers neuester Wurf auch nur „Einer von vielen“? Die Romane der Woche.
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Testen Sie sich: Haben Sie das absolute Gehör?

Wer ein absolutes Gehör hat, gilt als musikalisches Genie. Nicht jedem ist seine Gabe unbedingt bekannt. Testen Sie Ihr Gehör mit unserem akustischen Quiz und prüfen Sie, ob Sie immer den richtigen Ton treffen.
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Jamaikas Sprinter: Nicht schnell genug für schlechte Nachrichten

Fünf jamaikanischen Sprintern wurden „kleinere“ Dopingverstöße nachgewiesen. Asafa Powell läuft seinen Ansprüchen hinterher. Nur Usain Bolt geht gestärkt aus dem Wochenende hervor. „Berlin, Berlin“, der Countdown zur Leichtathletik-WM. Noch drei Wochen.
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FC Bayern: Beckenbauer schimpft über Ribery

Das Transfertheater um Franck Ribéry ist beendet, doch der Franzose sorgt beim FC Bayern München weiterhin für Wirbel. Auf einer Gala der DFB-Stiftung Egidius Braun auf Burg Hardenberg bei Göttingen polterte Franz Beckenbauer gegen den Star des deutschen Fußball-Rekordmeisters. «Ribery ist nur zu Bayern gekommen, um sich einen Namen zu machen. Das ist ein Franzose, dem ist München wurscht», äußerte Beckenbauer Zweifel an der Loyalität des Dribbelkünstlers gegenüber dem FC Bayern. Die Verletzung Ribérys sorgt für zusätzliche Unruhe. Laut Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger droht der 26-Jährige beim Bundesliga-Auftakt am 8. August auszufallen. «Momentan befindet er sich im Aufbautraining, der Bundesliga-Start in Hoffenheim ist sehr stark gefährdet», berichtete Nerlinger im «Aktuellen Sportstudio» des ZDF. Zunächst wegen Beschwerden an der Achillessehne und dann wegen Knieproblemen musste Ribéry seit dem Saisonstart am 1. Juli immer wieder das Training abbrechen und Rehabilitationsmaßnahmen absolvieren. Spekulationen, der Franzose habe mit den Verletzungen einen Wechsel zu Real Madrid provozieren wollen, widersprach Nerlinger: «Wir haben ganz klare Diagnosen. Ihm wurde Unrecht getan. Wir freuen uns in der nächsten Saison alle auf Ribéry, wenn er wieder gesund ist.» Gar nicht gut zu sprechen auf den französischen Nationalspieler ist Franz Beckenbauer, dem ein möglicher vorzeitiger Abschied Ribérys ein Dorn im Auge ist. Mitte Juli hatten die Bayern das Wechseltheater für endgültig beendet erklärt. Das schließt aber nicht aus, dass Ribéry im Sommer kommenden Jahres den Paragrafen 17 der Transferregelung des Weltverbands FIFA zieht und vorzeitig aus seinem bis 2011 gültigen Vertrag aussteigt. Die Bayern würden dann eine viel geringere Ablösesumme kassieren als zuletzt gefordert. «Wozu schließe ich denn einen Vierjahresvertrag, wenn ich nur drei Jahre bleiben will?», schimpfte Beckenbauer. Mit Ribéry wollen die Bayern laut Nerlinger «auf ein Niveau kommen, dass wir mit Real, Manchester United und Barcelona wenigstens auf Augenhöhe sind». Beckenbauer erwartet vom neuen Trainer Louis van Gaal den totalen Erfolg. «Der Anspruch des FC Bayern muss sein, alles zu gewinnen», sagte er auf Burg Hardenberg. Als «Irrsinn» bezeichnete der «Kaiser» die mittlerweile astronomischen Ablösesummen und Spielergehälter. «Gehälter von zehn Millionen Euro netto passen nicht mehr in die Landschaft, aber der Fußball geht nicht kaputt. Er scheint sehr strapazierfähig zu sein», sagte Beckenbauer auch mit Blick auf die 94 Millionen Euro, die Real für Cristiano Ronaldo zahlte. Voraussichtlich noch in diesem Jahr würden FIFA und der europäische Fußball-Verband UEFA Pläne zu einer Eindämmung der Ablöse- und Gehaltsflut vorlegen: «UEFA-Präsident Michel Platini und verschiedene Arbeitsgruppen arbeiten intensiv daran.» Quelle: sueddeutsche.de

Abschiedsspiel am Tivoli: Aachen – Bremen (3:2)

Der Aachener Tivoli ist endgültig Geschichte. Zum Abschluss gewann die Alemannia gegen Werder Bremen 3:2 (3:0). Das letzte Tor erzielte Boubacar Sanogo. Mit mehreren Tausend Wunderkerzen und einem großen Feuerwerk hat Zweitligist Alemannia Aachen endgültig seine Kult-Arena Tivoli in den Ruhestand verabschiedet. Das letzte Spiel am Sonntag gegen DFB-Pokalsieger Werder Bremen endete 3:2 (3:0). Den Norddeutschen bleibt eine Woche vor der ersten Runde im DFB-Pokal bei Union Berlin noch eine Menge Arbeit. Es war die 2216. Partie in 81 Jahren Tivoli mit über 12 Millionen Zuschauern. 16.056 Zuschauer sahen zum Abschied den 1300. Sieg der Alemannia. Mit dem Abpfiff begann eine an den Olympischen Fackellauf angelegte Fan-Aktion. Die Anhänger werden den Spielball als Staffelläufer drei Wochen durch die Region tragen. Die Staffette endet am 17. August beim Eröffnungsspiel des neuen Tivolis gegen den FC St. Pauli auf dem Spielfeld. Amateure noch ein Jahr am Tivoli Die neue 50-Millionen-Arena, die fast fertig ist und direkt neben der alten steht, bietet Platz für 32.900 Zuschauer und wird nach offiziellen Klubangaben “eng, steil, laut und gelb”. Am 4. September bestreitet die U21 dort ihr EM-Qualifikationsspiel gegen San Marino, 2010 wird die Grenzstadt erstmals Austragungsort eines A-Länderspiels. Der alte Tivoli wird in der kommenden Spielzeit als Spielstätte der Amateure dienen, danach wird das Grundstück ausgeschrieben. Das Kultstadion wird dann abgerissen und Standort für Geschäfts- oder Wohnräume. Zum Abschied trafen Szilard Nemeth (14.), Florian Müller (43.) und Benjamin Auer (45.) für die Gastgeber. Neuzugang Marko Marin (53.) und Boubacar Sanogo (83.) waren für Werder erfolgreich. Quelle: FOCUS Online

Konjunkturprogramm: Wilder Wisent mit Staatsgeld

Wofür gibt Deutschland das Geld aus den Konjunkturpaketen aus? Zum Beispiel für die Auswilderung des Wisent im Rothaargebirge. Dank Konjunkturpaket bekommen 25 bedrohte Tiere ein Zuhause. Was Touristen freut, ärgert Bauern. Folge 2 unserer Serie „Hier gibt Deutschland Ihr Geld aus“.
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