Deutsches Fußballmuseum: „So eine Wasserwalze erzählt tolle Geschichten“

Deutsches Fußballmuseum: „So eine Wasserwalze erzählt tolle Geschichten“

Das deutsche Fußballmuseum wird in Dortmund gebaut. Das hat der DFB-Bundestag am Freitag entschieden. FAZ.NET hat bei Matthias Thoma, Leiter des Museums von Eintracht Frankfurt, nachgefragt, was in ein solches Museum gehört.
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Was ist abseits?

Was ist abseits? Kinder erklären Fußball-Regeln:

1. Bundesliga: Hoffenheim – Lust auf Europa ist groß

Mehr in Beine als in Steine wird 1899 Hoffenheim vor seiner zweiten Saison in der Fußball-Bundesliga investieren – um den Traum von einer Europacup-Teilnahme wahr zu machen. Nachdem der Dorfclub seit der Rückrunde in der 60 Millionen teuren Rhein-Neckar-Arena spielt und im Herbst das für 15 Millionen rund um ein Schloss erstellte Trainingsgelände in Zuzenhausen bezieht, bauen Trainer Ralf Rangnick und Manager Jan Schindelmeiser jetzt an der Mannschaft 2009/2010. «Sechs bis sieben Neuzugänge» will Rangnick verpflichten: «Wir wollen in der kommenden Spielzeit den nächsten Schritt tun.» Mäzen Dietmar Hopp sagte dazu in der Heidelberger «Rhein-Neckar-Zeitung»: «Natürlich ist auch meine Lust auf Europa groß.» Abenteuerliche Summen, kündigte der Milliardär, der bisher 175 Millionen Euro in den Verein investiert hat, jedoch an, «werden wir nicht ausgeben. Was wir investieren, muss wirtschaftlich sinnvoll sein.» Nach dem Absturz in den vergangenen Wochen hat der Herbstmeister die Saison abgehakt, wie auch Hopp bestätigte («Die Jungs sollen jetzt bis Saisonende Spaß haben») – und damit Kopf und Rücken frei für die Planung der nächsten Runde. Schwere Verletzungen wie die von Torjäger Vedad Ibisevic und Sperren wie für «Rambo» Luiz Gustavo (zehn Gelbe, zwei Gelb-Rote Karten und zwei Spiele Zwangspause nach TV-Beweis) haben Hoffenheim in diesem Jahr schwer zu schaffen gemacht. «Wir werden unsere Rückschlüsse ziehen, aber deshalb muss unser Kader nicht größer werden», so Schindelmeiser. «Step by Step» wolle man sich verbessern. Dass die Nordbadener in der nächsten Saison durchgehend mit großen Clubs wie FC Bayern München, Hamburger SV und VfL Wolfsburg mithalten – davon will der Manager aber nichts wissen: «Wie soll das gehen?» Rangnicks Aussagen sind da schon forscher. «Wir wollen Qualität hinzufügen», beschrieb er die Einkaufspolitik. Auf seiner Wunschliste steht Lewis Holtby, der umworbene Offensiv-Akteur vom Zweitligisten Alemannia Aachen. Rangnick: «Wir wollen ihn, aber andere wollen ihn auch.» Im Gespräch sind zudem Lars Stindl und Christian Eichner von «Schlusslicht» Karlsruher SC. Hoffenheim wird nach dem Abgang von Kapitän Selim Teber, der selten zur Stammelf gehörte, im kommenden Jahr aber unbedingt international spielen will, nicht nur – getreu seiner Philosophie – junge Profis holen. Die Mannschaft, räumte Rangnick ein, hat auch Bedarf an erfahrenen Spielern. Vor allem im Sturm braucht der Aufsteiger unbedingt Alternativen: Ibisevic muss nach seinem Kreuzbandriss erst wieder auf die Beine kommen, Chinedu Obasi steckt nach mehreren Blessuren in einer tiefen Krise. Der Brasilianer Wellington und der von Werder Bremen ausgeliehene Boubacar Sanogo konnten als Ersatz nicht überzeugen. Bis 30. April kann 1899 die Kaufoption auf Leihgabe Sanogo ziehen – wird dies aber kaum tun, nachdem der Stürmer von der Elfenbeinküste immer noch wie ein Fremdkörper im Hoffenheim Spiel wirkt und auch erst ein Tor geschossen hat. Zudem soll er fünf Millionen Euro Ablöse kosten. Quelle

Perspektivwechsel: Die „Krise“ aus dem All

Einige sind entkommen. Weit entfernt haben sie sich, schauen aus einem anderen Blickwinkel auf die Welt und sehen, dass auch die „Krise“ vor manchen Orten zurückschreckt. Diese Menschen arbeiten bei der Nasa.
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Fußball kompakt: Wichniarek leidet – Pantelic droht – Museum nach Dortmund

Jürgen Klinsmann erwartet eine „heiße Kiste“ gegen Schalke 04. Arminia Bielefeld plagen ernsthafte Sorgen im Kampf gegen den Abstieg. Dortmund bekommt ein neues Museum. Belgien hofft aus Louis van Gaal. Und Jose Mourinho ist sauer. Fußball kompakt am Freitag.
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1. Bundesliga: Dzeko und Misimovic im Kreuzverhör

Zusammen haben sie 22 Tore erzielt und 26 vorbereitet – Edin Dzeko und Zvjezdan Misimovic sind zwei der Erfolgsgaranten beim Bundesliga-Tabellenführer VfL Wolfsburg. Im Exklusiv-Interview mit eurosport.yahoo.de sprechen die Bosnier über Meisterschaft und Madrid, wichtige Tore und richtige Pässe. Zehn Siege, ein Unentschieden – wie erklären Sie sich die unglaubliche Serie der Wolfsburger in der Rückrunde? Edin Dzeko: Wir hatten eine sehr gute Vorbereitung, alle sind fit, keiner verletzt, und die Mannschaft spielt zur Zeit sehr gut. Wir haben einen der besten Zehner der Liga, das ist für jeden Stürmer wichtig. Die Defensive spielt viel besser als in der Hinrunde. Wir freuen uns, wie es zur Zeit läuft und hoffen, dass es so weiter geht. Auch andere Mannschaften sind fit und ohne Verletzte. Warum seid ihr dennoch besser als die anderen? Zvjezdan Misimovic: Ob wir besser sind, sei mal dahin gestellt. Wir sind momentan Erster, und es läuft sehr gut. In der Vorrunde hat uns ein wenig das Glück gefehlt, wir haben in der entscheidenden Phase auswärts die Tore kassiert. Uns war klar, dass wir uns, wenn wir die Auswärtsschwäche ablegen können, oben festbeißen werden. Mit den zehn Siegen am Stück haben wir das jetzt geschafft. Sie haben bei Bayern angefangen und zumindest miterlebt, wie es ist Meister zu werden und was man dazu braucht. Hat der VfL das Zeug dazu? Misimovic: Ich denke, viele Mannschaften haben das Zeug, Meister zu werden, aber davon reden wir nicht. Wenn wir zwei, drei Spieltage vor Schluss da oben sind, dann können wir davon reden. Aber momentan ist alles noch ganz eng beinander, da kann alles ganz schnell gehen. Wie denken Sie über das Thema Meisterschaft? Dzeko: Es ist alles gesagt. Wir schauen von Spiel zu Spiel, von Woche zu Woche. Jetzt ist unser Ziel, das nächste Spiel in Cottbus zu gewinnen und das ist das einzige Ziel im Moment. Sie waren in der vergangenen Saison auch schon hier, Misimovic ist neu. Wie gut tut er Ihnen und dem Spiel Ihrer Mannschaft? Dzeko: Es ist für Stürmer immer wichtig, wenn die Kollegen versuchen nach vorne zu spielen. Marcelinho hat die letzten Jahre nicht so oft wie Misimovic den Pass versucht – Zwetschge macht das, auch mit Risiko. Deswegen hat er 18 Vorlagen und wir sind ganz oben. Aber ich habe schon gesagt: Wir müssen auf dem Boden bleiben und so weiter machen. Als Misimovic noch bei den Amateuren von Bayern München spielte, hieß es, er sei zu langsam, um groß rauszukommen. Ist er schneller geworden? Dzeko: Wer sagt denn, dass er zu langsam ist? Zwetschge hat einmal gesagt, Raúl ist auch langsam. Und was macht der jetzt bei Real Madrid? In der Champions League ist er der beste Scorer überhaupt. Zwetschge ist ein starker Dribbler, und wenn er den Ball hat, ist es schwer, ihm den wieder abzunehmen. Und er hat ein Auge für den richtigen Pass. Er ist für mich der Beste in der Bundesliga – nicht weil er aus Bosnien kommt wie ich. Es ist einfach so. Herr Misimovic, wir haben jetzt etwas über Ihre Stärken gehört. Was sind denn die Qualitäten, die Ihren Kollegen ausmachen? Er hat ja auch nochmal einen Riesensprung gemacht. Misimovic: Auf jeden Fall. Und er ist auch noch ziemlich jung. Für sein Alter ist er sehr weit. Er hat sich in vielen Sachen deutlich verbessert und macht die Tore, die wichtigen Tore. Er ist aus unserem Spiel nicht wegzudenken und ist zusammen mit Grafite vorne sehr wichtig für unser Spiel. Er wird sicher noch Großes erreichen, wenn er so weiter macht. Sie sind über München, Bochum und Nürnberg nun in Wolfsburg gelandet. Ist dies der Zeitpunkt, wo Sie sagen, dass Sie es geschafft und es allen bewiesen haben? Misimovic: Ich muss ja niemandem etwas beweisen. Ich spiele Fußball in erster Line für mich, ich weiß, was ich kann und was ich will. Nur das zählt. Arsenal, Milan, Roma… Bei Ihnen, Herr Dzeko, hört man von namhaften Interessenten. Wie gehen Sie damit um? Dzeko: Natürlich hört man das, man kann es ja in der Zeitung lesen. Ich habe noch zwei Jahre Vertrag in Wolfsburg. Wir spielen eine sehr gute Saison, sechs Spiele bleiben noch bis zum Ende. Ich konzentriere mich auf jedes Spiel mit Wolfsburg. Für mich ist ein Wechsel jetzt kein Thema. Quelle

Haft nicht angetreten: Sechsfacher Mietshaus-Mörder in Marburg zufällig geschnappt

Die Polizei hat einen sechsfachen Mörder, der am Dienstag nicht zu seinem Haftantritt erschienen war, in Marburg eher zufällig verhaftet. Der Mann hatte 1997 sein Mietshaus in Düsseldorf von einem Komplizen in die Luft sprengen lassen – dabei starben sechs Menschen. Nun sollte er seine Haft antreten.
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Kündigungs-TV: Der Chef kommt heimlich und entlässt live

Nach den Plänen der Sender CBS und Fox soll die amerikanische Kündigungswelle Thema zweier neuer Live-Fernsehsendungen werden: Vor laufender Kamera werden die „unqualifiziertesten“ Mitarbeiter bestimmt und gefeuert. Im Herbst soll es losgehen, Arbeitsrechtler protestieren schon jetzt.
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