1. Bundesliga: Zwei Spiele Sperre für Hoffenheimer Gustavo

1. Bundesliga: Zwei Spiele Sperre für Hoffenheimer Gustavo

Luiz Gustavo wird Herbstmeister 1899 Hoffenheim in den nächsten zwei Pflichtspielen der Saison fehlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) belegte den Brasilianer am Mittwoch wegen einer “Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall” mit dieser Sperre. Luiz Gustavo (auf unserem Foto im Zweikampf mit Rosenthal) hatte vergangenen Samstag seinem Gegenspieler Arnold Bruggink in der 36. Minute des Hoffenheimer Bundesliga-Heimspiels gegen Hannover 96 (2:2) vor einem Freistoß bewusst mit dem rechten Ellbogen einen Schlag gegen die Brust versetzt. Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte gegenüber dem DFB-Kontrollausschuss erklärt, diesen Vorgang nicht gesehen zu haben, weshalb der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln und Anklage gegen den 21-jährigen Jahre alten Brasilianer erheben konnte. Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. Quelle: SportWoche Online

3. Bundesliga: Jena akzeptiert Geldstrafe nicht

Drittligist FC Carl Zeiss Jena will eine 6000-Euro-Strafe des DFB nicht akzeptieren. Wie der Verein mitteilte, haben die Thüringer gegen den DFB-Strafantrag Einspruch eingelegt. Wegen Ausschreitungen im Thüringen-Derby zwischen Jena und RW Erfurt wurde der Heimverein zu einer Geldstrafe verurteilt. Der DFB hatte Jena in erster Instanz zu einer Strafe von 8000 Euro verurteilt. Bereits gegen dieses Urteil waren die Jenaer vorgegangen. Das Strafmaß wurde daraufhin auf 6000 Euro gesenkt. In dritter Instanz wird es nun eine mündliche Verhandlung geben. “Wir bleiben bei unserer Argumentation gegenüber dem DFB, zur Sicherung des Thüringen-Derbys alles unternommen zu haben, was in unseren Kräften stand. Darüber hinaus haben sich die Jenaer Fans vorbildlich verhalten. Wir werden unsere Position im Sinne unseres Vereins und unserer Fans gegenüber dem DFB weiter vertreten”, sagte Jenas Präsident Peter Schreiber. Das Sportgericht des DFB hatte Jena wegen eines nicht ausreichenden Ordnungsdienstes bestraft. Quelle

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Foto: dpa Picture-Alliance

1. Bundesliga: Podolski-Abschied für die Ewigkeit

Lukas Podolski ist beim FC Bayern zurzeit Stürmer Nummer eins. Dennoch ist sein Abschied zum Saisonende besiegelt. Eine mögliche Rückkehr hat Manager Uli Hoeneß ausgeschlossen. Der 57-Jährige hat genug vom monatelangen Tohuwabohu um “Prinz Poldi”: “Ein Rückkaufsrecht gibt es nicht.” Rückblick: Am 10. Juli 2006 wechselte WM-Held Podolski für eine Ablösesumme von rund zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln zum deutschen Rekordmeister. Die Euphorie um den Publikumsliebling und Hoffnungsträger ebbte jedoch schnell ab. Der 23-Jährige konnte sich in der Isar-Metropole nicht durchsetzen, egal ob der Trainer Felix Magath, Ottmar Hitzfeld oder Jürgen Klinsmann hieß. Wenn der “Kölsche Jung” den FC Bayern am Ende der Saison in Richtung Heimat verlässt, wird es keine Wiederkehr geben. Die Bayern-Verantwortlichen haben ihre Lehren aus dem “Fall Podolski” gezogen. Die Stürmer für die kommende Spielzeit stehen bereits fest. Der Champions-League-Sieger von 2001 plant mit dem gesetzten Sturm-Duo Miroslav Klose und Luca Toni sowie Neuzugang Ivica Olic (Hamburger SV) und Shootingstar Thomas Müller. Hoeneß bleibt seinem Weg, die Offensive mit vier Angreifern zu besetzen treu, auch wenn es aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle von Klose und Toni zuletzt zu akutem Spielermangel im Sturm kam. “Lieber habe ich mal ein paar Wochen einen Engpass als eine ganze Saison ein Theater wie mit Lukas Podolski”, sagte Hoeneß im “Münchner Merkur”. Nicht zuletzt deshalb weiß Olic bereits vor seinem Wechsel im Sommer über seine Rolle als neue Nummer drei im Bayern-Sturm bescheid. Der Kroate empfiehlt sich mit insgesamt 19 Treffern (Bundesliga, DFB-Pokal, UEFA-Cup) in dieser Saison für die Aufgabe an der Säbener Straße. Shootingstar Müller ließ die Experten gleich bei seinem ersten Auftritt im Trikot der Bayern-Profis mit der Zunge schnalzen. Der 19-Jährige fügte sich beim 7:1-Heimerfolg gegen Sporting Lissabon in der Champions League nach seiner Einwechslung in der 72. Minute nahtlos in die Mannschaft ein und krönte seine Leistung mit einem sehenswerten Tor. Ein Grund mehr für Hoeneß, dem aufstrebenden Jungstar eine Chance zu geben: “Wenn wir einen weiteren fertigen Spieler holen würden, würde Thomas Müller doch wieder nur auf der Bank sitzen. Aber wir wollen einem jungen Spieler hier mal wieder eine Chance geben.” Nobody Müller tritt in die Fußstapfen von Podolski, der seinen Dienst in der bayerischen Landeshauptstadt im Sommer 2006 als gefeierter Nationalspieler antrat und den Klub als gescheiterter Jungprofi verlässt. Müller hat neben seinem prominenten Nachnamen auch körperlich beste Voraussetzungen diese zu füllen, seine Füße sind nämlich mindestens genauso groß wie die des Vize-Europameisters. Quelle

Wegen Vertrag – Allofs macht Tziolis Dampf
Klaus Allofs macht Druck auf Tziolis Alexandros Tziolis kam für 250 000 Euro Leihgebühr von Panathinaikos Athen an die Weser. Klub-Boss Klaus Allofs macht Tziolis jetzt Dampf.
Foto: dpa

3. Bundesliga – Union nicht zu stoppen

Der 1. FC Union Berlin marschiert auch nach dem 27. Spieltag der 3. Fußball-Liga unbeirrbar Richtung 2. Bundesliga. Die Berliner gewannen bereits am Samstag ihr Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena mit 1:0 und blieben damit schon in der 13. Partie hintereinander ohne Niederlage. Weil die Verfolger Federn ließen, baute der Spitzenreiter seinen Vorsprung auf den Relegationplatz auf nun schon zwölf Zähler aus. Der zuvor dreimal in Serie siegreiche SC Paderborn zog am Sonntag überraschend beim FC Bayern München II mit 1:2 den Kürzeren und hat als Zweiter sieben Zähler Rückstand auf Union. Fortuna Düsseldorf unterlag bei Rot-Weiß Erfurt mit 0:2 und Kickers Emden verlor zu Hause unerwartet gegen Tabellenschlusslicht Stuttgarter Kickers mit 0:1. In Berlin sorgten nach dem Spiel einige Jena-Fans für Randale. Nach Polizeiangaben vom Sonntag führten die Beamten mehrere Festnahmen durch und leiteten neun Strafermittlungsverfahren wegen schweren Landfriedensbruchs und Körperverletzung ein. Trotz der klaren Tabellenlage bremste Union-Trainer Uwe Neuhaus die Begeisterung etwas: “Ich kann doch jetzt nicht sagen, wir sind durch.” Auch die Spieler bleiben auf dem Teppich. “Wir werden jetzt nicht groß feiern. Dafür ist in acht Wochen noch genügend Zeit”, sagte Kenan Sahin. Die seit fünf Partien torlosen und acht Spielen sieglosen Jenaer geraten dagegen immer tiefer in den Abstiegsstrudel. Bei den Düsseldorfern saß die Enttäuschung nach der Auswärts- Pleite tief. “Bei beiden Gegentoren haben wir geschlafen. Trotzdem hatten wir dann noch genug Chancen, wieder auszugleichen”, befand Michael Melka. Der Fortuna-Torwart hatte bei Erfurts Führungstreffer durch Massimo Cannizzaro nicht gut ausgesehen. Cannizzaro wiegelte indes sofort wieder aufkommende Aufstiegsträume im Erfurter Umfeld ab: “Es hilft uns nichts, dauernd davon zu reden. Für uns zählt immer nur der nächste Samstag.” Emden ist zwar immer noch Tabellen-Vierter, hat aber wie Düsseldorf wertvollen Boden eingebüßt. “Stuttgarts Sieg ging in Ordnung, weil wir einfach schlecht waren”, sagte Trainer Stefan Emmerling. Hinter Emden und vor Erfurt in Lauerstellung liegt Kickers Offenbach. Die Hessen bezwangen den VfR Aalen hochverdient mit 2:1. Bei Zweitliga-Absteiger FC Erzgebirge Aue steht Teamchef Heiko Weber nach dem 1:1 gegen die SpVgg Unterhaching wieder einmal unter Druck. “Ich habe fast nichts von den Gästen gesehen, aber das Salz in der Suppe sind eben Tore. Und da waren wir zu harmlos”, sagte Weber. Aues Präsident Uwe Leonhardt wollte sich nicht zu Webers Zukunft äußern. “Ich treffe keine Personalentscheidung aus der Emotion heraus. Wir werden die Situation analysieren”, kündigte er an. Montagabend wird es in Aue eine Vorstandssitzung geben. Dynamo Dresden verschaffte sich am Sonntag mit dem 3:0-Auswärtserfolg bei Wacker Burghausen ebenso Luft im Abstiegskampf wie der Wuppertaler SV, der gegen Eintracht Braunschweig mit 1:0 gewann. Quelle

Jürgen Klopp – Feulner wollte ich gar nicht haben
Trainer Jürgen Klopp: Markus Feulner wollte ich gar nicht haben 1:0 gegen Bremen – der Befreiungsschlag für Dortmund. In Interview äußert sich BVB-Trainer Klopp zum Transfer von Markus Feulner.
Foto: Sascha Steinbach, Heiko Rhode

3. Bundesliga: Paderborn bleibt an Spitze dran

Sercan Güvenisik vom SC Paderborn sorgte beim 4:0-Sieg gegen Jahn Regensburg mit einem lupenreinen Hattrick bereits nach 30 Minuten für eine Vorentscheidung. Paderborn machte in der Tabelle auf Spitzenreiter Union Berlin, das nicht über ein Remis hinaus kam, wieder Boden gut. Erfolgsserie fortgesetzt, aber an Vorsprung eingebüßt: Der 1. FC Union Berlin ist in einem Nachholspiel der 3. Liga bei Wacker Burghausen nicht über ein 0:0 hinaus gekommen, konnte seine Serie aber dennoch auf zwölf ungeschlagene Partien nacheinander ausbauen. Da der SC Paderborn angeführt vom Dreifach-Torschützen Sercan Güvenisik beim Vorletzten Jahn Regensburg aber mit 4:0 (3:0) die Oberhand behielt, verringerte sich der Vorsprung von Spitzenreiter Union auf Verfolger Paderborn auf vier Zähler. Im dritten Nachholspiel des Abends trennten sich der FC Rot-Weiß Erfurt und VfR Aalen torlos. Die Berliner waren zwar in der zweiten Halbzeit das dominierende Team, doch aus ihren zahlreichen Torchancen machten sie nichts. Ganz anders dagegen Paderborn. Der überragende Güvenisik eröffnete seinen Torreigen mit einem “Blitztor” bereits in der ersten Minute. Vor der Pause traf er noch zweimal, ehe Frank Löning kurz nach dem Wiederanpfiff den Endstand markierte. Im Erfurter Steigerwaldstadion sah die “Geisterkulisse” von nur 1682 Zuschauern dagegen keine Tore. Die Thüringer mussten nach den Vorkommnissen im Derby gegen den FC Carl Zeiss Jena (1:1), als RWE- Anhänger beinahe einen Spielabbruch provozierten, unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit spielen. Es durften nur 1800 Karten verkauft werden. Quelle

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